çZurück zur START-SeiteHintergründe

 

Rubriken:

* Blockade

* Contras

* Cubanische Verfassung

* Freiheit für die »Miami 5«

* FG - Aufnahmeantrag

* Martin Luther King, jr.

* US-Imperialismus

Die cubanische Verfassung

Das Original (spanisch)

Die deutsche Übersetzung

Die Verfassungsänderung vom Juni 2002 (deutsch)

Contras

Hierzulande werden die von der US-Interessenvertretung SINA in Havanna ausgehaltenen Söldner auf Cuba (»Ladies in White« usw.) gern als »Dissidenten« oder gar »Menschenrechtsgruppen« tituliert. Wenn diese gegen cubanische Gesetze verstoßen und dafür juristisch belangt werden, gibt's hierzulande regelmäßig große anticubanische Kampagnen. Wie die entsprechende Gesetzeslage in der BRD aussieht, zeigt ein Blick auf die entsprechenden Artikel im geltenden Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland

25.01.2012, NETZWERK CUBA: »Offener Brief - Gegen den Missbrauch der Menschenrechte durch die Bundesregierung zu ideologischen Attacken gegen Cuba«

24.01.2012, Granma digital: »Die Mutter von Orlando Zapata verdient sich in Miami ihren Unterhalt als Putzfrau«

24.01.2012, amerika21: »Kuba veröffentlicht Details über toten Gefangenen«

23.01.2012, Granma digital: »Editorial - Die Wahrheiten Kubas« (über die anticubanische Kampagne in Verbindung mit dem Tod von Wilman Villar Mendoza)

22.01.2012: »Erklärung der cubanischen Regierung zum Tod von Wilman Villar Mendoza«

 19.01.2012, Granma digital: »Eine unglaubliche Nachricht - Moscoso taucht neben Posada wieder auf, dem Terroristen, den sie begnadigte«

 15.12.2011, Cuba kompakt: »USA sagen Fest in Havanna ab - Nobelpreis weiter in der Warteschleife« (»Damen in Weiß«)

04.11.2011, ÖKG: »Steckbrief« Ileana Ros-Lehtinen (die »reißende Wölfin«)

29.10.2011, realcuba's blog: »Die klebrigen Finger der "Damen in Weiß" in Kuba«

24.10.2011, Geheim: »Naming Names Spezial - USA, Asylland für Staatsterroristen - Wie Washington Mörder, Betrüger und Folterer aus Lateinamerika schützt«

20.10.2011, Stockholm: »Saul Landau kämpft weiter für die Durchbrechung der Mauer des Schweigens«

13.10.2011, Granma digital: »Ehrung der Opfer des Staatsterrorismus in Boca de Samá«

07.10.2011, Granma digital: »Nie werden wir den Kampf gegen den Terrorismus einstellen«

06.10.2011, jW: »35 Jahre ungesühnt«

06.10.2011, Granma digital: »Ehrenwache am Fahnenwald - Zentrale Gedenkveranstaltung zum Tag der Opfer des Staatsterrorismus«

06.10.2011, Netzwerk Cuba - Flugblatt: »Terror gegen Cuba - Vor 35 Jahren: Bombenanschlag auf Flug Cubana CU-455«

05.10.2011, NETZWERK CUBA, Pressemitteilung: »Gute und böse Terroristen - Doppelmoral der USA«

15.09.2011, Cuba kompakt: »Wikileaks-Enthüllungen zu Cuba veröffentlicht« ("Damen in Weiß", Elizardo Sánchez u.a.)

September 2011, Granma Internacional: »"Ich bin zufrieden mit dem, was ich getan habe" - Äußerungen des Mörders Luis Posada Carriles«

12.09.2011, jW: »"Politische Gefangene" - Fußballer und Verstorbene«

30.08.2011, Basta Ya: Venezuela beharrt gegenüber USA an Auslieferung des Terroristen Posada Carriles

25.08.2011, Magazin Geheim: »Hackerangriff auf kubanische Website«

06.08.2011, Dissident Voice, Arnold August: »Gross - Was geschah zwischen März und August?«

05.08.2011, Counterpunch, Saul Landau: »Von Posada zu Gadhafi - Der Gute, der Böse und der Verrückte«

04.08.2011, Granma digital: »OAS, USAID und CIA wollen "die bedrohte lateinamerikanische Jugend retten"«

20.07.2011, jW-Kuba-Beilage: »Die Maske vom Gesicht gerissen - Sechs kubanische Agenten haben konterrevolutionäre Gruppen unterwandert. Ihre Berichte decken geheime Operationen der USA gegen die Insel auf« 

20.07.2011, jW-Kuba-Beilage: »Im Auftrag der CIA - In den USA hat Luis Posada Carriles nichts zu befürchten, obwohl er einer der bekanntesten Terroristen des Kontinents ist« 

15.07.2011, Cuba kompakt: »4. Juli (Nationalfeiertag der USA in Havanna) - "Dissidenten" not amused«

15.07.2011, Cuba kompakt: »Cubas "Dissidenten" demonstrieren in Spanien - ohne Medienecho«

19.07.2011, ND: »Partner der US-Hegemonialpolitik - Francisco Brown über die Arbeit deutscher Parteistiftungen in Lateinamerika«

16.07.2011, KI-Einheit: »Mit Washington gegen ALBA - USA geben deutschen Stiftungen den Vortritt«

 15.07.2011, amerika21: »Kritik nun auch an Kuba-Politik der FDP-Stiftung«

 14.06.2011, Hialeah/Dade County: Protest gegen offizielle »Ehrung« des Terroristen Posada Carriles

10.06.2011, Granma digital: »Ros-Lethinen auf dem Anti-ALBA-Gipfeltreffen«

24.05.2011, IPS: »Opfer der verschwiegenen Terror-Kampagne gegen Kuba kommen zu Wort«

 Mai 2011, Granma Internacional: »Die Verkleidung - Maskiert mit einer "humanitären" Fassade werden einige NROs in subversiven Aktionen gegen Kuba benutzt - Eine Entlarvung« 

21.05.2011, Protestbriefe der FG Essen an die EU: Catherine Ashton, EU-Außebeauftragte und Christian Leffler, Leitend. Direktor für die Beziehungen zu den USA

13.05.2011, jW: »Propagandakrieg im Äther«

  12.05.2011, Granma digital: »Kuba verachtet die Lüge« (Fakten zur Contra-Kampagne wegen des Todes des cub. Staatsbürgers Soto Garcia) / siehe Regierungserklärung

April  2011, Granma Interncaional: »Das Fiasko des Experiments - Unveröffentlichte Zeugnisse des Agenten der Staatssicherheit "Vladimir", der seit mehr als 25 Jahren in der Konterrevolution infiltriert war«

29.04.2011, Counterpunch: »CIA-gezüchtete menschliche Wirbelstürme«

 14.04.2011, jW: »Vor der Nase Washingtons« - zum Freispruch für Posada Carriles; »Schande der US-Administration«: Interview mit dem cubanischen Botschafter in der BRD, Raúl Becerra

11.04.2011: Pressemitteilung des NETZWERK CUBA e.V.-Vorstands zum Freispruch für Posada Carriles

09.04.2011: Erklärung des cubanischen Außenministeriums zum Freispruch für den Terroristen Posada Carriles

08.04.2011, National Committee to Free the Cuban Five: »Empörung in El Paso: Posada freigesprochen! Terrorist der US-Regierung in Freiheit«

08.04.2011, Granma Internacional: »Mafiöse Justiz: Posada aller Anklagen freigesprochen«

23.03.2011, amerika21: »Kohle machen mit Kuba-Kritik«

18.03.2011, Juventud Rebelde/UZ: »Es wird immer einen "Emilio" geben - Carlos Serpu, Aufklärer der kubanischen Staatssicherheit war "Wortführer der Dissidenten"«; Interview

07.03.2011, jW: »Aus dem Sumpf«

23.02.201, jW: »Keine Pyramiden in Havanna«

15.02.2011, Machetera: »Anwalt von Posada Carriles hatte seine Hilfe zur Verurteilung von Gerardo Hernández in Miami angeboten«

13.02.2011, amerika21.: »Warnung vor deutschen Stiftungen«

Februar 2011, Granma Internacional: »Die, die heute Posada schützen, sind die gleichen, die gegen Kennedy konspirierten« // »Der Fall Posada zeigt wieder die Doppelmoral Washingtons«

Februar 2011, Granma Internacional: »Montaner konspirierte mit Lucio Gutiérrez für einen Staatsstreich in Ecuador« 

03.02.2011, jW: Posada Carilles - »Ein Terrorist und Lügner« // Zitiert: NYT vom 12.07.1998 // »Zweierlei Maß« (Miami 5)

26.01.2011, Counterpunch: »Verwirrende Medienberichte« - Über die Verfahren gegen Posada Carriles und Julian Assange

21.01.2011, Cubas Parlamentspräsident Ricardo Alarcón de Quesada zum Posada Carriles-Prozess: »Wichtige Enthüllung in El Paso«

13.01.2011, National Committee to Free the Cuban Five: »Das Volkstribunal und der Protest heben Posadas Verbrechen und Verbindungen hervor«

12.02.2011, Miami Herald: »Prozess gegen Luis Posada Carriles: Staatsanwälte, Grenzfälle der Verteidigung« 

11.01.2011, Miami Herald: »Luis Posada Carriles Verhandlung: Verteidigung erhält einen Schlag«

15./16.01.2011, jW: »Provokation in Havanna«. US-Vizeaußenministerin mißbraucht offiziellen Besuch in Havanna zu Instruktionsgesprächen mit Söldnern

11.01.2011, ND: »Entscheidung jenseits der Gerichte« / Carriles Prozess

08./09.01.2011, jW: »Auf der Anklagebank«, Pozessbeginn gegen Posada Carriles

07.01.2011: Posada Carriles am 10.01.11 in El Paso/Texas vor Gericht, Informationen über Volkstribunal am 09.01. und Protest am 10.01. sowie Hinweis auf  Live-Webcast

20.12.2010, jW: »Es geht vor allem im Geld«

17.12.2010, KJÖ: »Neues von Wikileaks - Yankees haben in Havanna kein Leiberl!«

14.12.2010, jW: »In bester Gesellschaft - Eines der beiden angeblichen Vergewaltigungsopfer von Wikileaks-Gründer Julian Assange hat Verbindungen zu antikubanischen Gruppen, die von der CIA finanziert werden«

10.12.2010, ANSWER: »Posada in El Paso/Texas vor Gericht«

10.12.2010, amerika21: »Kubanische Systemgegner auf Tournee«

  09.12.2010, jW: »Antikubanische Propagandashow gefloppt«

08.12.2010 [14.09.2010], Miami Herald/Counter Punch: Rolle der cubanischen Contras bei der Verfolgung von Wikileaks-Gründer Assange 

02.12.2010, Berlin, Erklärung der GBM (Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V.): »Provokante Verleihung des "Sacharow-Preises" der Europäischen Union«

Dezember 2010, Köln, Flugblatt der FG: »Guillermo Fariñas - was die Medien über den "cubanischen Ghandi" verheimlichen«

16.11.2010, Jean-Guy Allard: »Warnung: Terroristentreffen am 17.11. in Washington«

11.11.2010, Salim Lamrani: »Die lästige Wahrheit übe Guillermo Fariñas«

27.10.2010, Miami: Terrorist O. Bosch an Uni geehrt - Akademiker protestieren

02./04.07.2010, Granma Internacional/Geheim: »Anticubanischer Attentäter in Venezuela gefaßt«

27.04.2010, rebelión/The South Journal: Interview mit Yoani Sánchez

31.03.2010, Granma Internacional: »Dinge, die in Miami passieren« - Terrorist Posada Carilles bei anticubanischer Demo

20.02.2010, Granma Internacional: »Der Gipfel der Arroganz« / Zur Verschiebung des Posada-Verfahrens

18.02.2010, Miami/El Paso: Verhandlung gegen Posada Carilles verschoben

01.03.2010: Protestaktionen zur Posada-Verhandlung in El Paso

29.01.2010: Posada Carilles' CIA-Hintergründe

11.12.2009, UZ: SPIEGEL - Propaganda-»Sturmgeschütz«

29.11.2009, amerika21: »Sagt Yoani Sánchez die Wahrheit?«

27.11.2009, Prof. Salim Lamrani/Paris: »Die Widersprüche der cubanischen Bloggerin Yoani Sánchez«

Nov. 2009, Granma Internacional: »CIA-Filiale verleiht Preis an Wilde Wölfin«

19.11.2009, CounterPunch / Saul Landau: »Der Gipfel der Heuchelei« - Über Cubas »Dissidenten«

16.11.2009, Granma Internacional / Jean-Guy Allard: »Werden Montaner und Posada ihre Komplizenschaft bekennen?« 

13.11.2009, jW: »Yoani Sánchez - Eine merkwürdige Verfolgte«

10.10.2009, ND: »Posada Carriles in Miami auf freiem Fuß - Attentäter hat unter Obama nichts zu fürchten«

10.10.2009, jW - Neue Enthüllungen: »Washingtons Terrorpate - Luis Posada Carilles und die CIA«

02.10.2009, UZ: »Zerrbild von Cuba - Trümmerfeld der reaktionären Illusionen«

09.05.2009, Counter Punch deckt auf - Ein neuer Kriegsschauplatz gegen Cuba: »Mehr desselben? Cyber-Oberkommando und Cyber-Dissident«

April 2009, Granma Internacional, 50 Jahre Verteidigung gegen Contras: »Sicherheitsorgane mit rebellischen Wurzeln«

August 2008, Granma Internacional: »Eine Ikone der Ultrarechten ist gestorben« - Nachruf auf den Rechtsextremisten Jesse Helms

18.04.09, J.-G.Allard: »Diejenigen, die heute Posada schützen, sind dieselben Personen, die gegen Kennedy konspirierten«

29.05.08, Washington D.C.: Söldner-Treffen in der US-Hauptstadt

20.05.2008, Washington D.C.: Pressekonferenz zur Forderung nach Auslieferung des Terroristen Posada Carilles

07.05.2008, Washington: Umsturz- programm von USAID in der Kritik

02.05.2008, Miami: Bankett für einen Massenmörder

Mai 2008, Granma Internacional: »Reporter ohne Grenzen« werden auch von Taiwan finanziert!

18.04.2008, Bonn: Contra-Provokation erfolgreich abgewehrt

29.03.2008, Florida: Veruntreuung im Contra-Sumpf

14.03.2008: UNESCO distanziert sich von  »Reporter ohne Grenzen«

17.02.2008: »IGfM« u.a. verbreiten Lügen über Studentendebatte in Cuba

Oktober 2007: Mal wieder Huismann, diesmal gegen Che / jW: »Käse aus Kuba«

August 2007: junge Welt / Elke Groß, Ekkehard Sieker: »Reporter Ohne Grenzen: Mission Desinformation«

Juli 2007: Le Monde Diplomatique / Hernando Calvo Ospina: »Reporter Ohne Grenzen: Finanzierung ohne Grenzen«

April 2007: Granma Internacional / La Jornada: »Reporter Ohne Grenzen: Auftragsjournalisten!«

März/April 2007: FG Essen gegen ICDC-Konferenz in Berlin

Februar 2006: Medienkrieg gegen Cuba - Smokin' Gun oder Rohrkrepierer? Anmerkungen zum Propagandastreifen »Rendezvous mit dem Tod«

Dezemer 2005, FG-BV: Der Fall (I)GfM - Von Agenten und angeblichen Menschenrechten

Dezember 2004, Grundsatzartikel: Der offene und geheime Krieg gegen Cuba

20. November 2003, Granma: »RoG gemeinsam mit US-Armee, Bacardí und CANF«

Dokument 1977: CBS-Interview mit den Mördern [»Erinnern Sie sich, wir haben hier in Miami jede Menge ausgebildete Leute, die für eine Revolution nötig sind. Wenn Sie Leute brauchen, die hervorragend mit Sprengstoffen umgehen können, wir haben sie. Wenn Sie Waffenspezialisten brauchen, wir haben sie. Sagen Sie, was Sie brauchen, hier in Miami bekommen Sie alles.«] Erweiterte Fassung: »"Wir haben gelernt zu töten" / Der Geheimkrieg gegen Castro«, SPIEGEL, Nr. 31 und 32/77 (25.07. und 01.08.1977), Teil 1 und Teil 2  

 

Blockade

 Oktober 2009, CUBA: INTERNATIONALE PHOTOGRAPHEN GEGEN DIE BLOCKADE 

 

05.01.2012, Warum die Marshall-Inseln alljährlich in der UNO-Vollversammlung die USA gegen Cuba unterstützen 

03.01.2012, Jülich, Josie Michel-Brüning: TV-Kritik an ZDF-Film »Kuba - Insel aus einer anderen Zeit« incl. ZDF-Antwort

30.12.2011, amerika21: »Neue Details zu US-Spionage in Kuba«

28.12.2011, Granma digital: »US-Politiker für Beseitigung der Subversionsprogramme gegen Kuba« 

26.12.2011, Granma digital: »Akademiker der USA für wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Insel«

16.12.2011, Counterpunch: »Wo ist Captain Hook in einem "NPR"-Märchen? Die CIA, Kuba und die Operation Peter Pan«

 14.12.2011, Granma digital: »US-Kongress begutachtet neuen Gesetzentwurf gegen Kuba«

 01.12.2011, Die Stunde der Kalten Krieger: Gespensterdebatte im Deutschen Bundestag über den neokolonialistischen »Gemeinsamen Standpunkt« der EU und die MIAMI 5 (Dokumentiert: Anträge, Reden, Ablehnungen) 09.12.2011: Presse-Erklärung der FG Essen  

30.11.2011, Granma digital: »Mafiöse "NGO" erhält 3,4 Mio. Dollar des Fonds der USAID für Subversion in Kuba« 

30.11.2011, Granma digital: »Ein Gesetz, das seit 45 Jahren Menschenleben fordert« (Cuban Adjustment Act)

03.11.2011, Granma digital: »Kuba wird alles ändern, was geändert werden muss, aber innerhalb der Revolution und innerhalb des Sozialismus - Ansprache des Ministers für Auswärtige Beziehungen, Bruno Rodríguez Parrilla, zum Antrag an die UN-Vollversammlung, die Kuba von den Vereinigten Staaten von Amerika auferlegte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden. New York, 25. Oktober 2011«

 02.11.2011, NETZWERK CUBA e.V.: Pressemiteilung zu PayPal

01.11.2011, amerika21: »Kuba-Blockade: Paypal hebt Kontosperrung auf«

 25. - 27.10.2011, Redglobe, Granma digital u.a.: Berichte über die UN-Abstimmung gegen die US-Blockade

23.10.2011, NETZWERK CUBA e.V.: Pressemitteilung zur bevorstehenden 20. UN-Abstimmung über die US-Blockade gegen Cuba 

22./23.10.2011, Mittelbayerische Zeitung: »Verstoß gegen das Völkerrecht«, Kommentar von Cubas Botschafter in der BRD, Raúl Becerra Egaña

20.10.2011, Granma digital: »Die kubanische Zivilgesellschaft fordert die Beendigung der Blockade«

18.10.2011, wordpress: (Die Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des US-Repräsentantenhauses) »Ros-Lehtinen behauptet, die Anwesenheit kubanischer Kinder in den vereinigten Staaten sei "eine Gefahr für die Nationale Sicherheit"« 

15.10.2011, Cuba kompakt: »USA - Invasion durch Handy SPAM«

13.10.2011, amerika21: »Kritik aus Venezuela und Kuba an Mitt Romney - Chávez bezeichnet Republikanischen Anwärter auf die US-Päsidentschaft als "verrückt". Kontakte zum rechten Kuba-Exil«

 Sept. 2011, Granma Internacional: »US-Blockade gegen Kuba - Beispiele von Beeinträchtigungen für Wirtschaftsunternehmen«

 23.09.2011, Granma digital: »Finanzexperten tadeln Verfolgung Kubas durch die US-Exportkontrollbehörde«

 22.09.2011, Granma digital: »Feindseligkeit der USA beeinträchtigt das Fernmeldewesen Kubas«

 15.09.2011, Oberbayerisches Volksblatt: »Rum-Händler in der "Kubakrise"«

 

15.09.2011, Havanna/New York: »Bericht von Kuba zur Resolution 65/6 der UNO-Vollversammlung unter dem Titel "Die Notwendigkeit, die Kuba von den USA auferlegte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden"« zur UN-Generalversammlung am 25.10.211

 15.09.2011, Presse-Erklärung FG Essen: »Die Hirngespinste des Herrn Obama«

 15.09.2011, Granma digital: »Kuba betont die Notwendigkeit, die Blockade zu beenden«

06.09.2011, amerika21: »Streit um Kuba-Blockade von PayPal weitet sich aus - Drogeriekette Rossmann kündigt Bezahldienst nach Drohungen des US-Tochterunternehmens«

31.08.2011, Josie u. Dirk Michel-Brüning: Cuba, USA und die Menschenrechte 

30.08.2011, amerika21: »Miami will Urlaubsreisen von Kubanern beschränken«

18.08.2011, Granma digital: »USA belegen französisches Schifffahrtsunternehmen mit einer Geldstrafe wegen Service für Cuba«

15.08.2011, Granma digital: »Klage gegen PayPal in der BRD wegen Behinderung des Verkaufs kubanischer Produkte« 

15.08.2011, dokumentiert: PayPal begründet in Schreiben an Kunden ihre Unterstützung der US-Blockade 

12.08.2011, NETZWERK CUBA e.V.: »Protestschreiben gegen PayPal als Handlanger der völkerrechtswidrigen US-Politik gegen Cuba«

10.08.2011, amerika21: »Kuba-Blockade von PayPal vor Gericht«

09.08.2011, Granma digital: »US-Unternehmen stellt unter dem Druck der Miami-Mafia und der OFAC Flüge nach Kuba ein« 

04.08.2011, Granma digital: »Deutsche Tageszeitung prangert Extraterritorialität der Blockade gegen Kuba an« 

03.08.2011, amerika21: »Kuba-Blockade: "Ihr Angebot wurde gelöscht", US-Unternehmen eBay und Paypal gehen weiter massiv gegen Händler vor, die Produkte aus Kuba vertreiben«

28.07.2011, Granma digital: »Die USA verfolgen eine Bankgruppe wegen des Verdachts der Beziehungen zu Kuba« 

26.07.2011, NCN / Pinar del Río: »Engagement der "Pastors for Peace" wächst« 

28.07.2011, amerika21: »Kuba-Blockade: Händler prüfen Klage gegen PayPal« 

20.07.2011, jW-Kuba-Beilage: »Dieses Verhältnis ständiger Konfrontation ist unsinnig« - Gespräch mit Enrique Ubieta 

14.07.2011, Granma digital: »US-amerikanischer Akademiker prangert entwürdigende Regelungen für Reisen nach Kuba an«

07.07.2011, Granma digital: »USAID plant Millionenausgaben für die Beeinflussung von Minderjährigen in Kuba« 

07.07.2011, Granma digital: »... und wieder sind es die Batista-Anhänger« 

 01.07.2011, ND: »EU-Blockade gegen Annäherung an Kuba«

 30.06.2011, amerika21: »Menschenhandel: Kuba weist US-Vorwürfe zurück«

 29.06.2011: Erklärung der Direktorin für Nordamerika des Außenminsteriums zum US-Regierungsbericht über Menschenhandel

24.06.2011, amerika21: »Hardliner blockieren Annäherungen der EU an Kuba« 

16.06.2011, Saul Landau/Nelson Valdés: »Realismus und die Notwendigkeit, Kuba-Politik in Kuba zu machen und nicht in Washington« 

16.06.2011, Granma digital: »Die lächerlichen Erklärungen von Yánez-Barnuevo« (Spaniens Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten provoziert Cuba) 

10.06.2011, Granma digital: »Obama gibt weiterhin 20 Mio. Dollar für subversive Projekt der USAID in Kuba aus«

 11.05.2011, Granma digital: »Die unbekannte Insel - Die Kriegsschiffe, die Nachrichten und die Machthaber«

April 2011, Granma Internacional, Havanna: »Pressekonferenz von James Carter« (30.03.2011) 

18.04.2011, Hermann Glaser-Baur, Irland: »Mit Dudelsack und Geige für den Schurkenstaat - US-Behörden verweigern keltischen Musikern Reise nach Kuba« 

 30.03.2011, Cuba-TV: Interview mit dem früheren US-Präsidenten James Carter

 29.03.2011, ap/MSNBC: »Carter: Nicht in Cuba, um inhaftierten US-Unterhändler zu holen«

15.03.2011, Counterpunch: »Gross [grobe] Dummheit: USA-Kuba-Politik seit 50 Jahren« 

 05./06.03.2011, jW: »Granatwerfer in Havanna«

 25.01.2011, jW: »Lange Leitung gegen die Blockade« - Google vs. Cuba!

 18.01.2011, redglobe: »Enttäuschung über Obama«

18.01.2011, FG Essen: Leserbrief / Presserklärung zu angeblichen Blockadelockerungen der US-Regierung 

14.01.2011, amerika21: »Wikileaks offenbart Kampagne gegen Kuba« 

03.01.2011, amerika21: »US-Rechte macht gegen Lateinamerika mobil«

 20.12.2010, ICAP: Aktionsplan der Internationalen »Brigade gegen Medienterrorismus« vom 22.-26.11.2010 

27.10.2010, Granma digital: »Überzeugende Zurückweisung der Blockade« (Abstimmung in der UN-Vollversammlung) 

Oktober 2010, Granma Internacional: »Nieder mit der Blockade - Eine Einladung von Silvio Rodríguez« 

20.10.10, Granma Internacional / Cubanische Nationalversammlung: »Aufruf an die Parlamentarier der Welt« 

11/2010, cuba libre: »50 Jahre Blockade« 

17.-22.10.2010, Jülich/Essen: Zwei Zuschauerbriefe zu einer anticubanischen TV-Hetzsendung des ARD-Magazins »Titel-Thesen-Temperamente« vom 17.10.2010 und folgende Korrespondenz  

 09.10.2010, Berlin: »Für eine zukunftsfähige Cubapolitik«, NETZWERK CUBA E.V. zum anticubanischen »Gemeinsamen Standpunkt« der EU

17.09.2010, Granma Internacional: »Cubas Argumente - Fortgesetzte Anschlagspläne der USA« 

17./19.09.2010, Counterpunch: »Diplomatischer Kraftakt oder Gesetzesbruch? Die Bekenntnisse des Roger Noriega« 

 Juli 2010, La Habana / New York: Bericht Cubas zur Resolution 64/6 »Die Notwendigkeit, die Cuba von den Vereinigten Staaten auferlegte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden«

 16.07. - 18.08.2010, Jülich / MEDIENBLOCKADE: Exemplarische Korrespondenz von Josie und Dirk Michel-Brüning mit der Redaktion »Tagesschau«

 07./08.08.2010, MEDIENBLOCKADE - jW: »Lügen gegen Cuba« / SPIEGEL fälscht Zitate der cubanischen Wissenschaftlerin Mariela Castro Espín; Interview: »Sozialismus ist kein Kunstwerk«

 Juli/August 2010, Granma Internacional: »Schamlose Diplomatie« - Zur Aufnahme Cubas in die »Schwarze Liste des Menschenhandels« durch das U$-Außenministerium 

 24.07.2010, MEDIENBLOCKADE - jW: »Terroristenfreunde«; tazFaz gegen Cuba

18.07.2010, Jülich / MEDIEN- BLOCKADE: Leserbrief von Josie Michel-Brüning an die Red. ARD-»auslandsjournal« 

 16.07.2010, Jülich / MEDIEN- BLOCKADE: Leserbrief von Josie und Dirk Michel-Brüning an die ARD-»Tagesschau«  

 06.07.2010, amerika 21 / Santa Clara: »Der Kampf für das Leben ist unsere Pflicht«, Interview mit Dr. Armando Caballero 

18.05.2010, MEDIENBLOCKADE - Granma Internacional, Jean-Guy Allard: »Hinter der europäischen Kampagne gegen Kuba stehen die deutschen Partner der CIA«

07.05.2010, MEDIENBLOCKADE - jW: »Saft weg für Propagandasender« 

 April 2010, »Geheim«: »Der umtriebige Herr Pellet - Die Geschichte des deutschen Diplomaten, der sich um die Menschenrechte der "Dissidenten" sorgt«

25.04.2010, kommunisten.ch: »Was ist an Fidel, dass der Kapitalismus nicht mit ihm auskommt?« - Solidaritätsdemonstrationen in Spanien 

26.04.2010, NETZWERK CUBA e.V.: »Neue Offensive der Kalten Krieger gegen Cuba« (Konrad Adenauer-Stiftung)

 April 2010, Granma Internacional: »Orlando Zapata Tamayo, ein Fall politischer Manipulation«

 23.04.2010, UZ: »Über unser Geschick bestimmen wir selbst«, Interview mit dem Dúo Ad Libitum über die Kampagne gegen Cuba

 14.04.2010, Counter Punch: »Eure [US-] Steuergelder - im Einsatz zur Überzeugung der Kubaner«

 13.04.2010, jW: »Transnationale Medienkampagne«, Rede des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega

 08.04.2010, Granma-Leitartikel: »Wir werden die Wahrheit mit unserer Moral und unseren Prinzipien verteidigen«

 02.04.2010, Harald Neuber/Prensa Latina: »Konstruierte Argumente - Die aktuelle Kampagne gegen das sozialistische Kuba folgt einem bekannten Schema ...«

 30.03.2010, jW: »Von Kosovo nach Kuba - Ein deutscher Botschaftsmitarbeiter schwingt sich zum Schirmherren der Konterrevolution auf«

 24.03.2010, Counterpunch, Saul Landau: »Müssen wieder die Menschenrechte herhalten?«

 16.03.2010, Havanna, Offener Brief der cubanischen Künstlerverbände UNEAC und AHS »An die Intellektuellen und Künstler der Welt«

03.03.2010, Granma Internacional: »Der Terroranschlag auf La Coubre - Nach 50 Jahren hält sich Washington immer noch bedeckt« 

17.02.2010, Filmbesprechung: »Kuba in der Epoche von Obama« 

11.02.2010, jW: »Blockade beeinträchtigt uns in allen Bereichen«, Interview mit ICAP-Vizepräsident Elio Gámez Neira 

 09.02.2010, jW: »Schluss mit Sanktionen«, Literatur-Nobelpreisträgerin Nadine Gordimer gegen die Blockade

 30.01.2010, Radio Havanna: Interview mit Eva Golinger zu ihrem neuen Buch »USAID, NED und die CIA - Die Permanente Aggression«

20.01.2010, Dissident Voice, Jack A. Smith: »Obamas Außen- bzw. Sicherheitspolitik« 

 31.12.2009, Eva Golinger zu CIA-, USAID- und DAI-Operationen

25./29.12.2009, Washington: Zwei »Washington Post«-Artikel zum US-»Demokratisierungsprogramm« gegen Cuba 

04.01.2010, Pressemitteilung der FG Essen: »Obamas anachronistische Politik gegenüber Cuba« / Am 04.01.2010 berichtet acn/Cuban News Agency über die Essener Erklärung / Am 05.01.2010 bezieht sich das Portal amerika21.de u.a. auf diese Erklärung / 06.01.2010, Leserbrief der FG Essen an die NRZ zum selben Thema // 07.01.2010: ICAP (Havanna) dokumentiert die Erklärung auf ihrer Homepage in spanisch und deutsch // 07.01.2010: Erklärung des Cubanischen Außenministeriums

16.11.2009, »Miami Herald« über millionenschwere Korruption als einer der Grundlagen der Blockadepolitik 

 18.10.2009, Barcelona: »Botschaft der Teilnehmer aus Deutschland am IV. Treffen der in Europa ansässigen Cubaner gegen die Blockade«

12.10.2009, Botschaft der Rep. Cuba / jW: Informationsveranstaltung des NETZWERK CUBA u.a. zur Blockade 

08.10.2009, Wien: Internationales Solidaritätstreffen gegen die Blockade; Pressemitteilung der ÖKG (Österreichisch-Kubanische Gesellschaft) und Abschlusserklärung der Konferenz 

 September 2009: Bericht Kubas zur Resolution 63/7 der UNO- Vollversammlung »Die Notwendigkeit, die Kuba von den VEREINIGTEN STAATEN auferlegte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden«

22.04.2009: 10 Fragen von RA Leonard Weinglass an US-Außenministerin Clinton  

09.01.2009, »Counterpunch«: Aktueller Kommentar des US-Diplomaten Wayne S. Smith und Empfehlungen an Obama 

Dez. 08, Jean-Guy Allard/Granma Internacional: »UNO - der Fall Palau«

19.12.2008, jW: Sondererklärung des Lateinamerika-Karibik-Gipfels in Costa do Sauipe/Brasilien gegen die Blockade  

30.10.2008, jW: »Kubas Liste - Eine Bilanz nach dem Ende der EU-Sanktionen« 

 16.10.2008, jW: Interview mit dem cubanischen Botschafter Gerardo Peñalver Portal - »163 Länder haben Nachteile durch die Blockade« 

Oktober 2008: Bericht Cubas zur Resolution 62/3 der UNO-Vollversammlung - »Die Notwendigkeit, die Cuba von den USA auferlegte wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden« 

Juni 2008, Granma Internacional: Eskalation bei illegalen TV- & Radio-Übertragungen gegen Cuba 

16.06.2008, jW: EU: Geheimauftrag in Cuba!  

Mai 2008, cuba libre/Wirtschaftsblatt: »Cubas Öldorado lockt die USA«

09.04.2008, jW: Interview mit dem cubanischen Botschafter Gerardo Peñalver Portal    

08.03.2008, Havanna: Gemeinsames Kommuniqué über den Besuch des EU-Kommissars Louis Michel 

Am 17.01.2008 debattierte der Deutsche Bundestag einen Antrag der Linksfraktion gegen die US-Blockade. Hier die Dokumente:

Antrag der Linksfraktion

Beschlußempfehlung des Auswärtigen Ausschusses

Plenarprotokoll

Antwort der BR auf eine Kleine Anfrage der Linsfraktion zum Thema EU-Cuba vom März 2007

17.12.2007, jW: US-Kulturschaffende gegen Cuba-Blockade

20.09.2007, jW: Brüssel, Konferenz zu Cuba im Europaparlament

01.09.2007: jW-Interview mit Oscar Lafontaine zur Menschenrechtsdebatte

22.06.2007: Erklärung des cubanischen Außenministeriums zum »Gemeinsamen Standpunkt« der EU

April 2007: Öffentliche Stellungnahme: »Für eine neue und zukunftsfähige EU-Politik gegenüber Kuba«

Januar 2007: EU unter BRD-Präsidentschaft auf neuem Konfrontationskurs?

11.12.2006, Spiegel-online: US-Konzerne fordern Milliarden von Cuba 

Juli 2006: Der »Bush-Report«, Plan zur Liquidierung Cubas (engl.) 

Februar 2006: Presseerklärung FG Essen, Yankees raus aus Guantánamo!

 

Februar 2006: Presseerklärung FG Essen, Protest gegen die EU Blockade!

 

September 2005: FG Essen an WAZ - Medienkrieg gegen Cuba beenden! 

20.07.2005, jW: »Embargo oder Blockade?«    

 Juni 2005: FG Essen an US-Botschafter: Auslieferung des Terroristen Posada Carilles gefordert

  Mai 2005: FG Essen an Bundesaußenminister Fischer, Protest gegen CDU-Provokationen 

Februar 2005: Presseerklärung FG Essen - »Sehen Sie in den Spiegel, Mr. Bush!« 

 24.09.2003, jW, Heinz-W. Hammer: »Hart, aber notwendig«, Debattenbeitrag zur Todestrafe

 

Im Jahre 1999 wurde von allen cubanischen Massenorganisationen eine »KLAGE DES CUBANISCHEN VOLKES GEGEN DIE REGIERUNG DER VEREINIGTEN STAATEN WEGEN PERSONENSCHÄDEN« erhoben. Hier die vollständigen Dokumente:

31.05.1999: Klage des cubanischen Volkes

13.09.1999: Urteil / Proklamation der Nationalversammlung 

 02.12.1996, Ein Tag der Schande: »Gemeinsamer Standpunkt der EU«

 11.09.1994: »Cuba - Clintons Spiel mit dem Feuer«

 

 

US-Imperialismus  

 

27.01.2012, jW: »Großflächiges Feindbild - Vor zehn Jahren proklamierte George W. Bush einen Krieg ohne Grenzen, der von seinem Nachfolger Barack Obama fortgesetzt wird« 

22.01.2012, amerika21: »Gebt Guantánamo an Kuba zurück - Beitrag zur historischen und völkerrechtlichen Situation der US-Militärbasis auf Kuba aus der New York Times«

12.01.2012, ND-Filmkritik: »Die versoffene Ikone - "The Real American" - Joe McCarthy«

11.01.2012, Tlaxcala: »Guantánamo, mein Alptraum«, Bericht eines Opfers

03.01.2012, jW: »Washington am Pranger - Russischer Menschenrechtsreport legt US-Doppelmoral offen. Kritik an Folter, Geheimgefängnissen und Einschränkung von Freiheitsrechten«

 20.12.2011, jW: »USA: Millionen hungern«

 17./18.12.2011, jW: »Staatsterrorgesetz - US-Armee darf Verdächtige wegsperren«

19.10.2011, Granma digital: »Alle fünf Stunden stirbt ein Kind in den USA an Misshandlungen«

05.10.2011, jW: »Mörderstaat USA« und zum selben Thema am 06.10.2011, NRZ/Der Westen.de: »Afghanistan: Krieg der Drohnen«

28.08.2011 (22.07.11), IPPNW - AK Süd/Nord: »Erklärung zum 10. Jahrestag der Terroranschläge in New York und Washington am 11. September 2001« 

25.08.2011, Granma digital: »In den USA herrscht die größte soziale Ungleichheit seit 1928« 

18.08. (28.07.) 2011, William Blum: »Anti-Empire-Report / Die Berliner Mauer - Ein weiterer Mythos im Kalten Krieg« (mit Liste der Länder der US-Interventionen) 

12.08.2011, Vietnam, UZ: »Agent-Orange-Opfer fordern Gerechtigkeit« 

11.08.2011, Vietnam, jW: »"Orange Day" in Vietnam« 

10.08.2011, Vietnam, ND: »Agent Orange wirkt heute noch«

23.06.2011, Granma digital: »Kritik an der Straflosigkeit der USA in internationalen Konflikten« 

17.06.2011, ND: »Mindestlohn als Spielball der Außenpolitik - Neue Wikileaks-Enthüllung - US-Botschaft von Haiti machte Stimmung gegen bessere Sozialstandards« 

13.06.2011, FTA/NCN: »USA - Karte der Interventionen in Lateinamerika«

02.06.2011, William Blum: »Gott segne Amerika - und seine Bomben« (Auszüge aus dem neuesten »Anti Empire - Report«) 

18.05.2011, Frei Betto: »Operation Jeronimo« 

26.02.2011, Dave Lindorff: »Ein erbärmliches Schauspiel - Die Strafverfolgung des Gefreiten Bradley Manning« 

 05.01.2011, heise.de: »Kaliforniens psychiatrische Kliniken wurden zu Ersatzgefängnissen«

28.07.2010, jW/counterpunch/Paul Craig Roberts: »Das Weiße Haus quiekt...« 

 April 2010, William Blum - Animationsvideo: »Be nice to America or we'll bring democracy to your country!«

 April 2010, WikiLeaks: »Collateral Murder«, VIDEO des Massakers vom 12.Juli 2007 an Journalisten und anderen Zivilisten in der Nähe von Bagdad

 30./31.03.2010, jW, Noam Chomsky: »Die üble Geißel des Terrorismus«

 07.01.2009, »Dissident Voice«, William Blum: »Der Anti-Empire-Report - Die amerikanische Elite«

30.09.2009, »Dissident Voice«, William Blum: »Der Anti-Empire-Report - Befreiung der Welt vom Pazifismus« 

03.01.2009, »Dissident Voice«: Edward Herman zu den Verbrechen der USA gegen Lateinamerika und andere Ländern des Trikont 

13.09.2008, jW, Hernando Calvo Ospina: »Etappen eines Imperiums« 

09.12.08, Berlin, Vortrag George Pumphrey: »Rassismus - Ein wesentlicher Bestandteil der US-Geschichte und des US-Rechtssystems« 

13.08.2008, jW: »System der Folter« 

06.10.2007, jW: Systematische Folter von Justizministerium angewiesen 

12.09.07, jW: CIA-Folterer lernten    von Nazis 

 09.07, Büro Ulla Jelpke: Übersetzung des CIA-Folterhandbuchs »Kubark«

07.09.2007, UZ: Ausstellung über die Verbrechen des US-Imperialismus 

Juni 1999, William Blum:Kurzgefasste Geschichte der US-Interventionen: 1945 bis zur Gegenwart    

 Kriege und militärische Interventionen der USA 1945 - 2002

 

Martin Luther King, jr. 

Mai 2008, RotFuchs: »Wer erschoss Martin Luther King?« 

April 2008, Mitteilungen der KPF, Victor Grossmann: »Martin L. King, jr. - In Memoriam« 

04.04.2008, ND: »Der mutige Träumer« 

29.03.2008, jW: »Das Ende eines Traums« 

10.12.1064, Martin L. King, jr.; Rede bei der Verleihung des Friedens- nobelpreises  

04.04.1967, Martin L. King, jr.; Rede: »Jenseits von Vietnam« 

28.08.1963, Martin L. King, jr.; Rede: »I have a Dream« 

 

 

  Hintergründe  

P»cuba libre«, Nr. 1-2011 (Febr.-Apr.2011): »Cuba im Internet«: 122 links P

P Auch nach 23 Jahren: Cuba hilft Kindern von Tschernobyl P

P Felipe Pérez Roque: Cuba und die Menschenrechte P

P Liste der anticubanischen Terrororganisationen in Miami P

 

Seit mehr als 50 Jahren ist die barbarische, umfassende und völkerrechtswidrige Handel-, Finanz- und Wirtschaftsblockade gegen Cuba in Kraft:

»Die Ziele der Blockade sind dem Memorandum der Regierung der Vereinigten Staaten vom 6. April 1960 gemäß folgende gewesen: „Ernüchterung und Ablehnung aufgrund von wirtschaftlicher Unzufriedenheit und Bedrängnis hervorzurufen [...] das wirtschaftliche Leben Kubas durch Verweigerung von Geld und Versorgungsgütern zu schwächen, um die Nominal- und die Reallöhne zu mindern, um Hunger, Verzweiflung und den Sturz der Regierung herbeizuführen" (…) Kuba hat 1959 den großen Wandel vollbracht. Unter dem Opfer von 20.000 Menschen- leben zerschlug es die Diktatur von Batista, dem starken Mann der Vereinigten Staaten. Dann hat es fortgesetzt, sich jeden Tag zu wandeln und dank seiner Fähigkeit zur permanenten Erneuerung hat es standgehalten. Andere haben nicht standgehalten, weil sie sich nicht änderten und zum Erliegen kamen oder weil sie vom Weg abkamen. Aber Kuba ändert sich und wird entschlossen alles ändern, was geändert werden muss, aber innerhalb der Revolution und innerhalb des Sozialismus. Mehr Revolution und besserer Sozialismus.« (Bruno Rodríguez Parrilla, Außenminister der Rep. Cuba, am 25.10.2011 vor der UN-Vollversammlung; siehe)

Der offene und geheime Krieg gegen Cuba – Eine Bestandsaufnahme zum Jahreswechsel 2004/2005

(Erstveröffentichung in: Magazin »Geheim«, Nr. 4/2004, Dezember 2004)
»Vom Frieden reden, ohne von Gerechtigkeit zu sprechen, könnte schnell zu einer Befürwortung einer Art Kapitulation werden. Und über Ungerechtigkeit zu sprechen, ohne die Institutionen und Systeme zu demaskieren, die Ungerechtigkeit praktizieren, ist mehr als scheinheilig (Arundhaty Roy in ihrer Rede bei der Entgegennahme des »Sydney Peace Prize« am 4. November 2004 in Sydney/Australien)

Wohlan, seien wir wahrhaftig und werfen einen Blick auf die Institutionen und Systeme, die das revolutionäre Cuba erschlagen wollen.

I. Der Powell-Report »Commission for Assistance to a Free Cuba«

Am 6. Mai 2004 wurde mit der Veröffentlichung des rund 500 Seiten dicken Berichts der vom damaligen US-Außenminister Powell geleiteten »Beistandskommission für ein freies Cuba« die seit 44 Jahren praktizierte Handels-, Wirtschafts- und Finanzblockade gegen Cuba in ein neues Stadium geführt. Kernpunkte der neuerlichen, völkerrechtswidrigen Aggression sind die Bereitstellung von 59 Mio. US-Dollar für die nächsten 2 Jahre als Sponsoring von »Programmen« zur Initiierung neuer und Fortführung bestehender konterrevolutionärer Gruppen in den USA, Cuba und (2 Mio. US-$) weltweit. Allein 18 Mio. US-$ sind für die – ebenfalls völkerrechtswidrigen – TV- und Radio-Propagandasender gebucht. Die Geldüberweisungen von im Ausland lebenden Cubanerinnen und Cubanern werden um 90% eingeschränkt (max. 300,- statt bisher 3.000,- US-$ pro Quartal) und finanzielle oder materielle Geschenksendungen aus den USA nach Cuba komplett verboten, wenn im Adressatenhaushalt »Funktionäre der Regierung oder Mitglieder der Kommunistischen Partei« wohnen. Reisen von cubastämmigen US-Bürger/innen zu Angehörigen auf die Insel werden nur noch alle 3 Jahre statt wie bisher einmal jährlich gestattet. Hierbei legt ab sofort die US-Regierung fest, wer zur Verwandtschaft gehört, nämlich »Großeltern, Enkel, Eltern, Geschwister, Eheleute und Kinder«. Cousins, Tanten usw. dürfen also nicht mehr als Verwandte betrachtet werden und gelten nicht als Besuchsgrund. Hallo, Reisefreiheit!

Die Besucher/innen dürfen ab sofort nur noch max. 164,- statt wie bisher 50,- US-$ pro Tag ausgeben. Die komplette Liste der Provokationen ist in der Erklärung des Zentralkomitees der PCC vom 7. Mai 2004 (siehe hierzu auch »junge Welt«, 10.05.04) veröffentlicht. Hingewiesen werden soll an dieser Stelle noch auf die Punkte 11. und 12., in denen die »Verstärkung der Anstrengungen zur Einbeziehung von Regierungen dritter Länder« sowie »Unterstützung von Aktionen in dritten Ländern, um demotivierend gegen Touristenreisen nach Cuba zu wirken« festgelegt sind. Es ist im übrigen nicht vergessen, dass der Report den Namen des Mannes trägt, der vor der UNO und der Welt ohne mit der Wimper zu zucken einen Haufen Lügen über angebliche Massenvernichtungswaffen, Atombomben etc. des Irak auftischte und damit den Weg ebnete für den völkerrechtswidrige Invasion in dieses Land und letztlich auch für die aktuellen Massaker in Falludscha und anderen Städten des Zweistromlandes: Collin Powell.

Nur ein Papiertiger?

Niemand solle sich täuschen: Es geht hier keineswegs um ein rein papiernes Geplänkel. Vielmehr hat die US-Regierung bereits vor der offiziellen Veröffentlichung mit der Umsetzung des Programms auf allen Ebenen begonnen. So wurden bspw. die in dem ZK-Papier unter Punkt 7 aufgeführten »Restriktionen beim akademischen Austausch« (ab sofort von der dem Finanzministerium unterstellten »Behörde für Auslandsangelegenheiten/OFAC« überwacht) bereits im Februar 2004 brutal umgesetzt. Die Akademie der Wissenschaften Cubas informierte in einer Erklärung am 9. März: »Das Kontrollbüro für Ausländische Aktiva des Schatzamtes der Vereinigten Staaten gab vor kurzem das Verbot bekannt, Arbeiten von Autoren aus Ländern, gegen die „kommerzielle Embargos“ verhängt wurden – darunter Cuba -, in Veröffentlichungen und Zeitschriften der USA zu bearbeiten, zu publizieren oder zu ändern. Wer sich nicht an das Verbot hält, verstößt gegen die Gesetze der USA und könnte zu harten Strafen, einschließlich Gefängnishaft, verurteilt werden. (...) Die Publikation der Ergebnisse einer Forschung ist der erste Schritt zur Vergesellschaftung des Wissens und eine unerlässliche Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung der Wissenschaft. Nur im freien Fluss der Ideen und Erkenntnisse zwischen den Wissenschaftlern und Akademikern der ganzen Welt kann die Wissenschaft zum Nutzen der gesamten Menschheit wachsen und voranschreiten. Dagegen beraubt die gegenwärtige Maßnahme die wissenschaftlichen Gemeinschaften der USA und der Welt der Möglichkeit, an den anerkannten wissenschaftlichen Fortschritten Cubas teilzuhaben. (...)« So weit zum Thema Freiheit der Wissenschaft...

Die ökonomische Strangulierung

Wie aus den eingangs aufgeführten Auszüge des Reports ersichtlich, liegt der Schwerpunkt der US-Aggression weiterhin auf dem ökonomischen Sektor. Der geradezu sensationelle Aspekt hierbei ist die Tatsache, dass erstmals seit Verabschiedung des sog., nach den Initiatoren/Autoren benannten »Helms-/Burton-Gesetzes« (»Cuban Liberty and Democratic Solidarity Act«) im Februar 1996 die Teile III und IV vollständig umgesetzt werden. In den vergangenen Jahren hatte der vormalige Präsident W. Clinton und zunächst auch G.W. Bush halbjährlich ihre Unterschrift unter diese 2 Teile verweigert. Dies nicht von ungefähr, da hierin der aggressivste Teil des Gesetzes steckt, nämlich die komplette Internationalisierung der US-Blockade gegen Cuba. Ab sofort wird ein »detaillierter, rigoroser und kompletter Land-für-Land-Bericht« erstellt, um auf dieser Basis eventuelle Konsequenzen zu ziehen und weltweit Sanktionen gegen Firmen und/oder Regierungen zu verhängen, falls dies »im nationalen Interesse der USA« liege (zit. n.: Gerardo González in »Lateinamerika-Nachrichten/LN«, 12/04). Wie dies konkret aussieht, beleuchtet die cubanische Journalistin Elsa Claro (»jW«, 15.06.04): Seit Mai »übt die US-Regierung Druck auf ausländische Bankhäuser aus, bei denen die cubanische Regierung Geschäftskonten unterhält. Aufgrund der bestehenden US-Blockadegesetze müssen cubanische Unternehmen ihre Transaktionen häufig über ausländische Banken abwickeln, weil die USA ausländischen Unternehmen bei direkten Kontakten mit cubanischen Banken Sanktionen androhen. Die jüngsten Maßnahmen Washingtons, so das Urteil im In- und Ausland, zielen aber primär darauf, die Möglichkeiten Cubas für eine freie wirtschaftliche Entwicklung einzuschränken Parallel mit der Veröffentlichung des Powell-Reports wurde an dieser Front ein weithin sichtbares Exempel statuiert. Die größte Schweizer Bank USB ist weltweit eine der wenigen, die alte US-$ annehmen und gegen neue austauschen darf und hatte auch Cuba damit beliefert. Schwupps, schon war sie dran: Die US-Regierung verhängte gegen die USB ein Strafgeld über 100 Mio. US-$. Wie die NZZ am 21.05.04 berichtet, habe der Bankchef sich daraufhin vor dem Alphatier aus Washington in den Straub geworfen. Reaktion des USB-Geschäftsführers Peter Wuffli: »Wir akzeptieren die Sanktionen, übernehmen die volle Verantwortung und möchten unser bedauern ausdrücken.« (zit. n.: »LN«, a.a.O.) Damit teilte Washington der ganzen Welt unmissverständlich mit: Wir bestrafen die größte Bank eines der größten Finanzumschlagsplätze der Welt (Schweiz). Ab sofort ist keine Firma und keine Regierung mehr vor unserer Rache sicher!

Die militärische Karte

Die bereits erwähnte Intensivierung des Propagandakrieges mittels »Radio Martí«, »TV Martí« usw. wird seit dem 23. August erstmals mittels eines Flugzeuges der US-Nationalgarde unmittelbar an der Grenze cubanischen Hoheitsgebietes betrieben. Dieses Militärflugzeug »C-130« ist kein beliebiges. So berichtet die deutschsprachige »Granma Internacional« (8/04), dass diese Maschine »eins der von den US-Streitkräften am meisten genutzten Flugzeuge, sowohl vom Heer, der Luftwaffe als auch der Marine ist. Seit dem beginn seiner Produktion in den 50er Jahren wurde es praktisch in allen kriegerischen Konflikte in der Welt eingesetzt, wobei es bewiesen hat, dass seine kriegerischen Qualitäten nach wie vor in Takt sind, ganz gleich, welches Modell eingesetzt wurde. (...) Aber seine Geschichte reicht weit zurück, denn die C-130 weisen eine lange Liste von Einsätzen bei der Aggression gegen Vietnam auf, sowohl im Personentransport als auch an Flügen über südvietnamesisches Territorium zum Abwurf von Chemikalien, durch die große landwirtschaftliche Anbauflächen, Rinder und Wälder vernichtet wurden.«

In dem bereits zitierten LN-Beitrag von G. González zitiert dieser den cubanischen Außenminister Felipe Pérez Roque, wonach der Powell-Report ein geheimes militärisches Zusatzkapitel beinhalte. Dieser Hinweis sei naturgemäß kaum verifizierbar, allerdings gäbe es »glaubwürdige Hinweise, dass auch diese Option in den USA berücksichtigt wird. Nicht nur in der Zeitschrift „Foreign Military Study“ wird seit dem Einzug der neokonservativen ins Weiße Haus offen darüber nachgedacht; auch namhafte liberale Intellektuelle beklagen in einem „Open Letter“ „mit großer Sorge“ vor allem die „Ambivalenz“ des Powell-Reports in Bezug auf den Einsatz der US-Regierung für einen „friedlichen Wandel“.« (»LN«, a.a.O.) Die Schwedin Eva Björklund berichtet in einem Artikel für »Tricontinental« Ende Mai davon, dass unter Federführung des Ex-Entwicklungsministers und Botschafter Schwedens bei der UNO, Pierre Schori, mehrere »Fachleute, Politiker und hohe internationale Funktionäre« dieses nordeuropäischen Landes den US-Minister Powell dringend von einer militärischen Invasion ab. Der cubanische Außenminister steht also mit seinem Hinweis auf den geheimen Zusatz nicht allein und die militärische Gefahr scheint nach dem neuerlichen Einzug der Bush-Administration ins Weiße Haus definitiv größer geworden zu sein.

Mittels der Contra-Banden in Miami wird derweil schon mal geübt. Am 20. Juni 2004 bspw. meldete Reuters, dass am 26. April die cubanische Küstenwache drei schwer bewaffnete Mitglieder der Miami-Terroristenbande »Comando F4« aufgegriffen hätten: Hihosvanni Suris de la Torre, Maximo Pradera Valdes und Santiago Padron Quintero. Beschlagnahmt wurden 4 Ak-47 Gewehre, ein weitreichendes Gewehr mit Zielfernrohr nebst Schalldämpfer, eine Kiste Gewehrkugeln sowie 3.000,- US-$ Bargeld. In einer Sendung des cubanischen Fernsehens wurde der Fall ausführlich dargestellt, ebenso wie die Querverbindungen der Terroristen zu offiziellen US-Stellen und Contras auf Cuba. Paramilitärische Terrortruppen wie »Comando F4«, »Alpha 66« usw. kommen übrigens völlig unbehelligt und ausführlichst in TV-Sendungen, Talkshows usw. in Miami-Sendern zu Wort, wie das cubanische Fernsehen exemplarisch am 11. Juni 2004 dokumentierte (Quelle: »Diarios de Urgencia; Resumen Latinoamericano«, # 461,, 15.06.04)

II. Willfährige Handlanger, 5. Kolonnen & Dreigroschenjungs in Europa

1.: »ICDC«

Nicht nur die Terroristen in den Trainingslagern der Sümpfe Floridas profitieren vom neuen geldregen aus Washington. Von den 59 Millionen sind allein 5 für eine »Internationale Solidaritätskampagne« reserviert. Ein erklecklicher Teil hiervon ist anscheinend bei Adressaten in der wunderschönen »Goldene Stadt« gelandet. Denn hier wurde bereits am 18.09.2003 ein »International Committee for Democracy in Cuba – ICDC« (Internationales Komitee für Demokratie in Cuba) gegründet. Es versteht sich als Folge des im Juli 2003 in Madrid abgehaltenen internationalen Anti-Cuba-Kongresses und hat nunmehr »Hauptsitz und Sekretariat« in Prag.

In der Gründungserklärung werden als kurzfristig angestrebte Ziele benannt:

·         »Die Unterstützung von Gewissensgefangenen und ihrer Familien in Cuba;

·         die Unterstützung und Förderung des Projektes Varela, der unabhängigen Bibliotheksbewegung, der unabhängigen Journalisten, der unabhängigen Arbeiteraktivisten und anderer zivilgesellschaftlichen Gruppen innerhalb Cubas;

·         der fortgesetzte Druck auf das cubanische Regime für die Freilassung der politischen Gefangenen und der Eröffnung des Dialogs zwischen dem Regime und der Opposition; die Schaffung einer europäischen Stiftung für Demokratie in Cuba;
die Nominierung von Oswaldo Payá Sardiñas für den Friedensnobelpreis.«

Als langfristige Ziele werden u.a. benannt:

·         »Die Bildung eines Ausschusses für den Übergang (Transition) in Cuba, bestehend aus Experten, die an den Übergängen zur Demokratie und einer Marktwirtschaft in den Ländern Zentral- und Osteuropas beteiligt waren;

·         die Kanalisierung von Kapital und Informationen an die innerhalb Cubas kämpfenden Aktivisten;

·         die Organisation von Reisen von Parlamentariern und Journalisten zu Treffen mit Repräsentanten der cubanischen Opposition;

·         die Produktion eines cubanischen Radio-Nachrichtensenders, gesendet auf Kurzwellenfrequenz über amtliche Networks wie Auslandsradio in Spanien, Radio Prag und Radio Niederlande;

·         die Organisation von Seminaren über die cubanische Situation, speziell zu den kritischen Aspekten des Handels, Tourismus und Investionen auf der Insel im Lichte der „Arcos-Prinzipien“;

·         die Sensibilisierung der europäischen und lateinamerikanischen öffentlichen Meinung zum Thema Cuba;

·         die Schaffung eines Preises, zu verleihen an eine Person oder Einrichtung für die besten Beiträge zur cubanischen Freiheit.«
Die Gefährlichkeit dieses europäischen Brückenkopfes der Konterrevolution liegt nicht nur in ihrer offen reaktionären Programmatik. Problematischer ist vielmehr die personelle Zusammensetzung der Gruppe, deren Gründungsmitglieder wie folgt aufgelistet werden:

·         »Die ehemaligen Präsidenten Vaclav Havel (Tschechische Republik) und Arpad Göncz (Ungarn);

·         die ehemaligen Premierminister Filip Dimitrov (Bulgarien) und Mart Laar (Estland);

·         die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright und der ehemalige deutsche Außenminister Markus Meckel (DDR);

·         MdEP Cecilia Malmström (Schweden) und Milan Fiegle, gegenwärtiger Vorsitzender des Slowakischen parlamentarischen Komitees für Außenbeziehungen;

·         die ehemalige Sowjetdissidentin Elena Bonner (Witwe von Andrej Sacharow) und der ehemalige polnische Dissident Adam Michnik;

·         der mexicanische Intellektuelle Enrique Krause; der peruanische Schriftsteller Varga Llosa und der ehemalige Präsident des Internationalen Helsinki-Komitees für Menschenrechte, Karel Schwarzenberg (Tschechische Republik).

Die Mitgliedschaft im ICDC wird im Laufe des Jahres 2003 anwachsen und eine größere Breite an Intellektuellen und Führern erreichen« (Quelle: Pressemitteilung ICDC, 18.09.03) Der letzte Satz war keine leere Drohung: Bei dem vom 16. – 18.September 2004 in Prag stattgefundenen 2. Kongress dieser Organisation wurde diese illustre Liste noch durch folgende Personen vervollständigt:

·         »Marcos Aquinis, Argentinien – Autor;

·         Patricio Alwyn, Chile – ehemaliger Präsident;

·         Violeta Chamorro, Nicaragua – ehemalige Präsidentin;

·         Ján Figel, Slowakei – Europäischer Beauftragter;

·         André Glucksman, Frankreich – Philosoph;

·         Jean J. Kirkpatrick, ehemalige US-Boschafterin bei der UNO;

·         Luis Alberto Lacalle, Uruguay – ehemaliger Präsident;

·         Edward McMillian-Scott, Schotland – MdEP;

·         Luis Alberto Monge Alvarez, Costa Rica – ehemaliger Präsident;

·         Matti Wuori, FinnlandMdEP

      (Quelle: Pressemitteilung »Stiftung Menschen in Bedrängnis«)

Es liegt auf der Hand, dass wir es hier mit einer höchst potenten »Pressure Group« zu tun haben, die mittels kaum erschöpfbarer finanzieller Ressourcen und höchstrangigen personellen Verbindungen ein weltweites Spinnennetz geknüpft haben. Allein die Ausnutzung der persönlich-politisch-administrativen Beziehungen konnte diese Gruppe erste Erfolge erzielen. Hierzu später mehr. Tatsächlich hat sich bereits Radio Prag zum Sprachrohr des ICDC machen lassen. Ein Blick ins Internet belegt, dass Radio Prag derzeit regelmäßig entsprechende Beiträge sendet. Beim nächsten Mausklick ist man übrigens unversehens bei einer maßgeblichen Bruderorganisation gelandet – der offen terroristischen Dachorganisation der Miami-Mafia »CANF – Cuban-American National Foundation« in Miami...

Die sehr rege Tschechisch-Cubanische Freundschaftsgesellschaft stellte bereits in einer JHV-Erklärung am 11.02.2004 fest: »In Wahrheit unterstützen sie nur die Führer der reaktionärsten Kräfte der cubanischen Emigranten in den USA, die sich der besonderen Sympathie der Regierungskreise der USA erfreuen und in Komplizenschaft mit ihren Gefolgsleuten in Cuba
von US-Territorium aus terroristische Anschläge und andere illegale Aktivitäten gegen Cuba organisieren und verüben mit dem Ziel, seine innere Ordnung zu untergraben; eine weitere Verschärfung der US-Wirtschaftsblockade fordern, wobei sie sich auf die Bestimmungen des 1996 vom Kongress der USA verabschiedeten berüchtigten extraterritorialen Helms-Burton-Gesetzes berufen und ganz offen die Zerstörung der sozialen und staatlichen Ordnung Cubas planen und dabei ganz unverhohlen eine militärische Intervention der USA in Cuba einkalkulieren.«
Die FG verurteilt in dieser Erklärung entschieden vor allem die Tatsache der Beteiligung durch »gegenwärtige und vormalige Regierungsbeamte und Parlamentsangehörige der Tschechischen Republik, insbesondere ihres ehemaligen Präsidenten, Vaclav Havel, der an der Spitze des sogenannten „Internationalen Komitees Pro Demokratie in Cuba“ steht, und seiner politischen Verbündeten in der Führung der sogenannten Stiftung „Menschen in Bedrängnis“ – eine vermeintliche Nichtregierungsorganisation beim öffentlich-rechtlichen Tschechischen Fernsehens.«

Zu dem 2. Treffen am 16.-18.09.04 stellt die FG in einer Erklärung vom 25.09.04 u.a. fest:
»Besonders erschwerend ist die Tatsache, dass dieses Treffen, dessen Ziel es ist, in Widerspruch zu internationalem Recht die Einmischung in die internen Angelegenheiten eines Mitgliedslandes der UNO zu intensivieren, mit dem die Tschechische Republik diplomatische Beziehungen hat, unter der Schirmherrschaft der Regierung in der Person ihres Außenministers Svoboda und des Senats durch seinen Präsidenten Pithart gestanden hat.« Die Stellungnahme der FG schildert den hasserfüllten Ton, der die »ICDC«-Konferenz bestimmt hat und endet mit den klarstellenden Worten:
»Keiner von ihnen hat den Finger gehoben, um die USA schwerer Menschenrechtsverletzungen in ihren eigenen Gefängnissen anzuklagen, das Konzentrationslager in Guantánamo eingeschlossen, wo sich Hunderte von Afghanen, Irakern und Angehörigen dreißig anderer Nationalitäten befinden. Warum haben sich diese Verteidiger der Menschenrechte nicht daran gemacht, eine Konferenz zu organisieren, um die von den Vereinigten Staaten in nahezu allen teilen der Welt im Namen des Kampfes gegen den Terrorismus begangenen Verbrechen zu verurteilen? Die Position, die diese Leute in Wirklichkeit vertreten, nimmt ihnen jedes Recht, im Falle Cuba die Rolle des Richters zu übernehmen. Es gehört sehr viel Zynismus dazu, für die Sache der Gerechtigkeit, der Freiheit und der Menschenwürde ins Feld zu ziehen, wenn man selbst dazu beigetragen hat, sie mit Füßen zu treten. Das aber ist ohne Zweifel das wahre Gesicht der Oppositionellen der cubanischen Revolution. (...) Hände weg von Cuba!«

2.: »IGfM«

Auch hier, bei der »Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte« (Zentrale: Frankfurt/M.) ist der Dollarstrom anscheinend pünktlich eingetroffen. Aus Platzmangel kann hier nicht ausführlich auf Geschichte und Praxis dieser konterrevolutionären Organisation eingegangen werden. Zusammengefasst sei darauf verwiesen, dass sich diese Truppe aus deutschen Altnazis und russischen Nazi-Kollaborateuren rekrutierte und auch heute noch enge Verbindungen zum rechtsextremistischen Lager pflegt. Sie unterhält weltweit Kontakte zu rassistischen Banden und Söldnerorganisationen. 1987 wurde die »IGfM« von der UN-Vollversammlung wegen ihrer Desinformationskampagne gegen die SWAPO ausdrücklich verurteilt. Sie gehörte zu den aktiven Unterstützern lateinamerikanischer Terrorregimes wie Pinochet in Chile und den Contras in Nicaragua. Diese ausgewiesenen »Menschenrechtskämpfer« also veranstalteten im August 2004 eine Rundreise von José und Laida Carro. Mit der Legende »Arzt und Menschenrechtler« ausgestattet, wurden die beiden, die tatsächlich Propagandisten der Miami-Mafia sind (»Jeden Donnerstag moderiert sie eine Radiosendung von „Radio Martí“«; »Rheinische Post«; 10.09.04), auf die Strecke geschickt. Da wurde dann mal wieder die Legende vom »Massengefängnis Cuba« gestrickt und Cuba ein »Apartheid-Gesundheitssystem« angedichtet. Parallel wurde die »IGfM«-Kampagne »Sextouristen für Castros Kasse« durchgeführt. Wie viel US-$ im einzelnen für diese Aktion als Umsetzung des eingangs genannten Punkt 12 des Powell-Reports geflossen sind, ist nicht bekannt, allerdings war sie durchaus erfolgreich. So haben sich überregional mindestens die »Frankfurter Rundschau«, das »Deutsche Ärzteblatt« und die »Rheinische Post« instrumentalisieren lassen. Die »FR«, die sich bekanntlich seit einiger Zeit in Besitz einer SPD-Holding befindet, hat den »IGfM«-Hetzartikel am 08.09.04 gar als Titelstory gebracht und erstmals eine Internetadresse (die der »IGfM«) auf S.1 veröffentlicht. Ein Schelm, wer böses dabei denkt... Allerdings sei auch darauf hingewiesen, dass die hiesige Solidaritätsbewegung vorbildlich auf diese Kampagne reagiert hat. Es kam, animiert durch das NETZWERK CUBA e.V. (www.netzwerk-cuba.de), zu einer Flut von sehr qualifizierten und kämpferischen Leserbriefen an die jeweiligen Redaktionen.

3.: »RoG – Reporter ohne Grenzen«

Eine weitere Organisation, die vor allem europaweit tätig ist und sich zeitlich parallel zur Vorgabe des Powell-Reports medial stark engagiert, sind die »RoG«. »Geheim« berichtete bereits in der Ausgabe 01/04 über die Hintergründe (»Reporter ohne Grenzen – eine NGO im Dienste der US-Politik«, R. Fausten). Aus Platzgründen sei an dieser Stelle ergänzend nur auf das Flugblatt »Was Sie dringend über „Reporter ohne Grenzen“ wissen sollten« (www.fgbrdkuba.de) und das Interview mit Nestor Baguer Sánchez-Galarraga »Ich war der erste Vertreter von „Reporter ohne Grenzen“ in Cuba« (»Granma Internacional«, 10/2004) verwiesen. Die Tatsache, dass auch diese offen konterrevolutionäre Organisation eine durchaus erfolgreiche Medienarbeit betreibt und selbst in linken Medien Einfluss hat, beweist die »ND«-Ausgabe vom 24.11.04: Auf der »Tagesthema«-Seite 2 wird in der PDS - nahen Zeitung kommentarlos die »RoG«-Propaganda wiedergegeben: »Auch Kuba wird von den RoG zu den zehn repressivsten Staaten gezählt, was Zensur des Internets angeht. (...) 26 Journalisten säßen im Inselstaat in Haft, weil sie unerwünschte Nachrichten in das Internet stellten. (...) Kuba und China zählen zu den „größten Gefängnissen der Welt für Journalisten“, so die Organisation Reporter ohne Grenzen Sag mir, wer Deine Freunde sind...

III. Aktive Blockade durch BRD

Der pathologische Antikommunismus von CDU/CSU und FDP ist allseits bekannt. So wundert es kaum, dass der CDU/CSU-»Sprecher für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe« in einer Erklärung vom 03.Mai 2004, also parallel zum Powell-Report und sich, welch Zufall, auf die »RoG« (s.o.) berufend, zum x-ten Mal Cuba wegen angeblicher Zensur, Unterdrückung der Meinungsfreiheit etc. angreift. Da will die FDP mithalten und es geifert in einer Presseerklärung am 30.04.04 der »menschenrechts-politische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und stv. Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages«, Rainer Funke: »Fidel Castro Mitglied der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen – Ein Skandal!« Zwar werden keine Personen, sondern Staaten in die jeweiligen UN-Gremien aufgenommen, aber wen scheren schon Details? Im September setzt dieser höchst kompetente Herr Löning noch einen drauf und fabuliert von »Castros Schreckensherrschaft«, das nicht durch Parlamentarierbesuche verlängert gehöre. Vielmehr müssten die »mutigen Oppositionellen und Dissidenten in Kuba unterstützt werden« (Pressemitteilung der FDP-Fraktion, 09.09.04).
Wo steht in diesem mumienhaften Gruselkabinett die führende Regierungspartei SPD?
Da findet sich zunächst das »ICDC«-Gründungsmitglied Markus Meckel in der ersten Reihe wieder. Meckel sitzt für die SPD im Bundestag, ist u.a. Vorsitzender des Stiftungsrates »Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur«, Leiter der deutschen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung der NATO und Mitglied im Kuratorium der
Friedrich-Ebert-Stiftung; Träger u.a. des Ordens des Litauischen Großfürsten Gediminas und des Verdienstordens »Marienlandkreuz II. Klasse« der Republik Estland (alle Angaben: website M.Meckel). Dieser Herr also, der bei der Aufzählung seiner zahlreichen Funktionen die »ICDC«-Trägerschaft verschweigt, setzt sich dafür aber umso vehementer für eine noch cubafeindlichere EU-Politik ein und verbreitet die übliche anticubanische Propaganda: »Im Meinungsaustausch mit den EU-Botschaftern vor Ort wurde klar, dass es wichtig ist, auch in Europa den Mythos Fidel Castro mit den Realitäten Kubas zu konfrontieren. (...) Kuba steht heute wirtschaftlich vor dem Abgrund. Fidel Castro richtet sein Land heute sichtbar mehr und mehr zugrunde. Neben politischer Reformen bedarf es wirtschaftlicher Veränderungen. Es muss Aufgabe der EU sein, dabei mitzuarbeiten. (...) Sie [die „demokratische Opposition“, hwh] benötigt dringend moralischen Rückhalt und Unterstützung aus dem Ausland. Insbesondere sollten sich Menschenrechtsinitiativen in Europa stärker vernetzen, um effektive Hilfe zu leisten (Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion [!], 23.07.03, nach einer Cubareise des Herrn M., bei der er sich laut Eigenauskunft u.a. mit den Contras Osvaldo Payá und Elizardo Sánchez in der BRD-Botschaft getroffen hat). Welch Zufall, dass sich diese Aktivitäten und die Wortwahl komplett mit der Programmatik des »ICDC« und des Powell-Reports decken...
Neben dieser offen konfrontativen Politik arbeitet die SPD als Regierungspartei, quasi arbeitsteilig, an der traditionellen »Konterrevolution auf Filzlatschen«. Die hierfür zuständige
BMZ-Minister Wieczorek-Zeul schildert diese Politik in einem Beitrag für die »Financial Times Deutschland« u.a. wie folgt: »Entwicklungspolitik ist manchmal ein mühsames Geschäft, insbesondere wenn es um politische Veränderung geht. Natürlich ist ein Wandel in unserem Sinne kein Automatismus. (...) Immer wieder sind es Entwicklungsprozesse, die als zartes Pflänzchen in der Bevölkerung ein Umdenken anstoßen. Im Laufe der Jahre entwickelt sich aus diesen Pflanzen ein ausgewachsener und widerstandsfähiger Baum. Diese Prozesse gilt es durch gezielte Hilfe zu unterstützen. (...) Entwicklungspolitik ist langfristig angelegt, ist oft das viel gerühmte Bohren dicker Bretter. Unsere Arbeit richtet sich an Menschen in einem Land, an ihre Wünsche, Nöte, Sorgen, und nicht an das politische Kalkül einer Regierung. Wir wissen, dass die Kubanerinnen und Kubaner Veränderungen wünschen. Deshalb werden wir sie nicht allein lassen. Wir werden weiter helfen, in beschränktem Umfang und mit dem bekannten Ziel: Wandel durch Entwicklung. Damit die Menschenrechte in Kuba zu ihrem Recht kommen (»FTD«, 02.05.03)

Während Frau Ministerin noch per botanischer Sprache die Wünsche, Nöte und Sorgen der cubanischen Bevölkerung gegen deren Regierung instrumentalisiert, betreibt Kabinettskollege J. Fischer derweil Realpolitik mit dem selben Ziel. Im Februar 2004 war die Bundesrepublik bei der XIII. Internationalen Buchmesse Havanna, der zweitgrößten Buchmesse Lateinamerikas, Länderschwerpunkt. Kurzfristig zogen Fisherman’s Friends die deutsche Beteiligung zurück und versuchten sich an einer Kulturblockade. Bekanntlich vergeblich. Es beteiligten sich ohne staatliche Unterstützung 37 Verlage aus der BRD an der Messe. Anscheinend nicht lernfähig oder –willig, der Herr Außenminister. Wie das »Berliner Büro Buchmesse Havanna«, das unter Schirmherrschaft des NETZWERK CUBA –Informationsbüro - e.V. den Bruch der Blockade Anfang 2004 erfolgreich organisiert hatte, im Juni mitteilte, will die Bundesregierung auch die XIV. Buchmesse in Havanna boykottieren. Es ist absehbar, dass diese Aktion wieder durch die Cuba-Solidaritätsbewegung zum Flop wird. Allerdings passt sie zu der Meldung vom August 2004, wonach der DAAD (»Deutscher Akademischer Austauschdienst«, der unter dem Motto »Wandel durch Austausch« [s.o.] staatliche Stipendien an deutsche Studierende für ein Auslandssemester vergibt) seither den akademischen Austausch mit Cuba boykottiert. Aus einem Telephoninterview mit einem DAAD-Mitarbeiter: »F: Heißt das, in Kuba kommen Ausländer zu Schaden? A: Nein, Kuba ist in dieser Hinsicht ein Ausnahmefall. Worauf das Embargo des Auswärtigen Amtes zurückzuführen ist und wie lange das dauert, kann ich Ihnen nicht sagen. (...) F: Ist der „Sonderfall“ Kuba bei Ihnen im Haus denn diskutiert worden? A: Das durfte eigentlich gar nicht diskutiert werden, das ist verordnet worden. Wahrscheinlich ist das schon mit dem Hochschulreferat des Auswärtigen Amtes diskutiert worden. Aber wenn die Leute beim DAAD dann gesagt bekommen „Nee, ist nicht!“, dann kann man da nichts machen. Es ist aber schon sehr selten, dass Deutschland so reagiert (»junge Welt«, 31.06.04).
So funktioniert die deutsche Außenpolitik unter Fischer fast so schön wie zu dessen Frankfurter Zeiten... Und da der Herr Fischer weiß, wie dringend die cubanische Ökonomie auf Deviseneinnahmen durch den Massentourismus angewiesen ist, werden auch an dieser Flanke subtile Boykottmaßnahmen wirksam. Wer die »Sicherheitshinweise Kuba« (Stand: 10/04) auf der website des Auswärtigen Amtes aufruft, muss erst mal heftig schlucken. Da wird in fasst jedem Absatz mit Reizworten wie »Vorsicht geboten, Gewaltverbrechen, Drohung von mehrstündigem Arrest bei Vergessen von Ausweispapieren, keine Presse- und Meinungsfreiheit und keine Bürgerrechte« usw. gewarnt. Höhepunkt: »Wer den Anweisungen bzw. Aufforderungen des Wach- und Sicherheitspersonals nicht Folge leistet, muss mit Schusswaffengebrauch rechnen.« Abgesehen davon, dass hier regierungsseitig bewusste Falschinformationen verbreitet werden, ist das Ziel klar: Das Abschrecken möglichst vieler potentieller Touristen aus der BRD nach Cuba und damit die aktive Umsetzung der eingangs genannten Punkte 11 und 12 des Powell-Reports. Der Vollständigkeit halber sei als Vergleich die website »Sicherheitshinweise Kolumbien« aufgeführt. Während das Auswärtige Amt Cuba-Interessenten davor warnt, dort notfalls erschossen zu werden, drohe im Bürgerkriegsland Kolumbien höchstens: »Nichtbeachtung [von Einreisebestimmungen;hwh] kann zu Schwierigkeiten bis hin zur Verhaftung und Ausweisung führen«...


IV. UNO und EU – Schlachtfelder der Diplomatie

Seit 1985 missbrauchen die jeweiligen US-Administrationen die UN-Menschenrechtskommission mit dem Ziel, Cuba mittels Verurteilungen wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen zu isolieren. Diese anticubanischen Resolutionen fielen 4 mal durch und wurden die anderen Male mit unterschiedlich hohen Mehrheiten angenommen, natürlich immer auch mittel massiven Drucks seitens der Yankees gegen abhängige Länder des Trikonts. Ab 1990 ließen die US-Regierungen ihre Pamphlete nicht mehr durch ihre jeweiligen US-Botschafter/innen, sondern durch Drittländer wie Tschechien, Uruguay, Peru oder Costa Rica einbringen. (Eine Chronologie dieser Entwicklung haben Carmen Chinas Salazar und José Santos Urbina in »Los Derechos Humanos y la Autodeterminación«, Mexico 2003, erstellt.)

Am 12.08.04 verabschiedete die UN-Menschenrechtskommission in Genf mit 21 zu 20 Stimmen bei 10 Enthaltungen denkbar knapp wieder einmal eine cubakritische Resolution, die die USA dieses Mal von Honduras einbringen ließen. Beobachter kommentierten diesen Vorgang wie folgt: »Bei der jährlichen Cuba-Debatte in den UN-Menschenrechtskommission geht es indes um weit mehr als die Lage einzelner Gefangener. USA-Präsdient Bush erklärte das Thema zu einer ihm „persönlich wichtigen Angelegenheit“. Roger Noriega, der USA-Regierungsbeauftragte für die westliche Hemisphäre, formulierte das weiterreichende Ziel der Abstimmung so: Um Bushs „Initiative für ein neues Cuba“ Realität werden zu lassen, werde die Regierung „nicht warten, bis Castro zeigt, dass er an einem Wechsel interessiert ist“, sie müsse deshalb „den Druck vor allem in Menschenrechtsfragen verstärken“ Mit den USA und Honduras als Initiator stimmten auch Deutschland und Großbritannien, Vertreter aus Afrika und Asien, China und Russland verteidigten Cuba und hoben dessen Errungenschaften vor allem auf sozialem gebiet hervor.« (Rainer Schultz in »ND«, 17./18.04.04) Auf die Absurdität solcherlei Verurteilung weist der Cuba-Korrespondent Leo Burghardt in der selben »ND«-Ausgabe hin, wo er u.a. konstatiert: »Seit 1979 wurden 635 Journalisten in Lateinamerika und der Karibik ermordet. Keiner war Kubaner, keiner kam in Kuba zu Tode. Täglich verhungern in der Region Tausende von Kindern, keines in Kuba. George W. Bush unterzeichnete während seiner Zeit als Gouverneur von Texas 152 Todesurteile. Wer erinnert daran? Und Guantánamo Die Liste ließe sich unbegrenzt fortsetzen.
Wenige Monate später allerdings, am 28.10.2004, konnte Cuba einen diplomatischen Triumph erringen. Ihre seit 1992 jährlich eingebrachte Resolution zur Verurteilung der US-Blockade bei den jeweiligen UN-Vollversammlungen wurde mit grandiosen 179 Stimmen (von 191 Mitgliedsstaaten) bei 4 Gegenstimmen (USA, Israel, der Inselstaat Palau und die Marshall-Inseln), 1 Enthaltung (Mikronesien) und 7 Abwesenheiten angenommen. Zum Vergleich: Bei der ersten diesbezüglichen Abstimmung im Jahre 1992 gab es 59 Ja-, und 3 Nein-Stimmen bei 71 Enthaltungen und 46 Abwesenheiten. Hier wird deutlich, welchen tatsächlichen Stellenwert das unbeugsame Cuba bei den Völkern der Welt, insbesondere im Trikont, heute besitzt und wie isoliert das US-Imperium in dieser Frage ist.

Nachdem sich die meisten EU-Länder aus rein taktischen Gründen nicht direkt am US-Überfall auf den Irak beteiligt hatten, mussten anderweitige Unterwerfungsgesten her. Da kam ihnen Cuba gerade recht. Im Juni 2003 wurde seitens der EU, vorgeblich als Antwort auf die im März in Havanna stattgefundenen Prozesse gegen US-Söldner und Schiffs- sowie Flugzeugentführer, einstimmig eine Verschärfung der Cuba-Blockade beschlossen: »Begrenzung der bilateralen Regierungstreffen auf hoher Ebene; Ausübung größerer Zurückhaltung bei der Teilnahme von Mitgliedsstaaten zu kulturellen Veranstaltungen; Einladung von cubanischen Dissidenten an Nationalfeiertagen der EU-Staaten in deren Botschaften in Havanna.« (EU-Dok. Nr. 9961/03; 05.06.04) In einer der zahlreichen Protesterklärungen an die EU-Kommission verwies die FG BRD-Kuba e.V. - Regionalgruppe Essen darauf, dass die EU mit ihrer Blockade gegen die UN-Charta vom 26. Juni 1945 verstoßen habe. Schließlich heiße es dort u.a.: »Artikel 1: Die Vereinten Nationen setzen sich folgende Ziele: (...) 2. freundschaftliche, auf der Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker beruhende Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln und andere geeignete Maßnahmen zur Festigung des Weltfriedens zu treffen., (...) Artikel 2: Die Organisation und ihre Mitglieder handeln im verfolg der im Artikel 1 dargelegten Ziele nach folgenden Grundsätzen: 1. Die Organisation beruht auf dem Grundsatz der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder. (...)«

Was bestimmte EU-Repräsentant/innen von den Grundsätzen der Vereinten Nationen halten, nämlich nicht das geringste, wird an zwei aktuellen Beispielen deutlich.

1. Beispiel: Am 17.10. sahen sich die cubanischen Behörden gezwungen, mehreren EU-Politikern die Einreise zu verweigern. Der Verantwortliche für internationale Beziehungen der spanischen ultrarechten Volkspartei PP, Jorge Moragas und zwei Politiker der niederländischen Christdemokraten hatten versucht, zusammen mit 2 Mitgliedern der Contra-Gruppierung »Cuba im Übergang« unverfänglich als Touristen einzureisen und auf Cuba Treffen mit US-Söldnern durchzuführen. Moragas hatten seine Pläne vorab in Spanien lauthals verkündet. Ob in seinen Koffern Gelder aus dem Powell-Report versteckt waren, wurde zwar nicht bekannt. Die Übereinstimmung mit den eingangs genannten Punkt 11 dieses Drehbuchs liegen jedoch auf der Hand.
2. Beispiel: Nachdem sich der cubanische Staatspräsident Fidel Castro Ende Oktober bei einem Unfall den rechten Oberarm angebrochen sowie die Kniescheibe am linken Bein achtmal gebrochen war und er sich einer dreistündigen, erfolgreichen Operation unterzogen hatte, erklärte die zu diesem Zeitpunkt amtierende EU-Verkehrskommissarin bei einem Treffen mit spanischen Journalisten in Brüssel am 21.10.04: »Wir alle hoffen, dass er so bald wie möglich stirbt. Ich sage nicht, dass er umgebracht werden soll, ich sage, er sollte sterben. Und ich hoffe, es noch erleben zu können. Ich bezweifle, dass er sich zeitlebens noch ändert« Deshalb, so die Vizepräsidentin der EU-Kommission, sei Castros Tod der einzige Ausweg.« (Quelle: diverse Agenturmeldungen) Abgesehen von der tiefen moralischen und menschlichen Verkommenheit, die aus solchen Hasstiraden spricht: Man versuche sich auch nur annähernd vorzustellen, was passieren würde, wenn sich umgekehrt bspw. der stellvertretende cubanische Parlamentspräsident solche Ausfälle gegenüber, sagen wir mal, dem britischen Premierminister Blair erlaubt hätte. Ob die Kriegsschiffe schon auf dem Weg wären? Nicht auszuschließen.

Am 17.11.04 schließlich verabschiedete das Europäische Parlament mit 376 gegen 281 Stimmen bei 26 Enthaltungen eine anticubanische Entschließung*, in der Cuba wieder einmal wegen angeblicher Beschneidung von Menschenrechten und Meinungsfreiheit verurteilt wurde. Gefordert wird u.a. die sofortige Freilassung angeblicher »Gewissengefangener« und verurteilt wird die o.g. Ausweisung der EU-Provokateure Moragas und andere. Ganze drei Mal wird ausdrücklich Osvaldo Payá Sardiñas erwähnt (Einladung ins EP / Punkt 5 der Erklärung, Ausreisegenehmigung für Payá seitens des cubanischen Staates als Vorbedingung für etwaige Standpunktsänderungen der EU / Punkt 6 sowie als direkter Adressat der Entschließung/Punkt 9). Es handelt sich um den selben Herrn, für den das »ICDC« die Nominierung für den Friedensnobelpreis fordert. Welch Zufall. Über diesen Herrn, der augenscheinlich als »Führer« der innercubanischen Konterrevolution aufgebaut wird und der unter dubiosen Umständen 2003 mit dem EP-Sacharow-Preis ausgezeichnet wurde, schrieb der für die spanische Vereinigte Linke im EU sitzende Abgeordnete Pedro Marset-Campos im Sommer 2004 u.a.: »Der Mehrheit der rechten Fraktionen im Europaparlament ist es gegen den Widerstand der grünen, sozialdemokratischen und sozialistischen Abgeordneten im vergangenen Jahr gelungen, den Sacharov-Menschenrechtspreis an den cubanischen Regierungsgegner Oswaldo Payá zu verleihen. Dabei zeichnete Payá nur aus, Geld und Sachmittel von der US-Interessenvertretung in Havanna erhalten zu haben, so wie auch die übrigen Regierungsgegner Cubas. Als Payá vor dem EU-Parlament schließlich seine Dankesrede hielt, ging er mit keinem Wort auf die US-Blockade gegen Cuba ein, was beweist, wessen Geistes Kind er ist.« (»jW«, 21.07.2004)
Wieso dieser Herr (Vorsitzender der sog. »Christlichen Befreiungsbewegung / MCL« und Initiator des von der EU als Einfallstor betrachteten »Varela-Projektes«) der EU-Parlamentmehrheit liebstes Kind ist, wird aus seinen eigenen Aussagen deutlich: »Wir wissen doch alle, dass es sich in Cuba um ein System handelt, das auf Gewalt basiert. Darum setzt das Varela-Projekt an der Basis des bestehenden Systems an und versucht, es zu verändern. (...) Unternehmensfreiheit ist ein wichtiges Thema (...). Die fehlende Unternehmensfreiheit ist derzeit der Hauptgrund für die Armut auf Cuba (»jW«, 22./23.06.2002)
Einen völlig absurden Charakter erhält diese EU-Entschließung aufgrund seines Bezugs auf die Zustände in der US-Basis Guantánamo-Bay: Unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die EU-Entschließung vom 28.10.04 (»Guantánamo-Häftlinge haben Recht auf faires Verfahren«) in der Einleitung, 5.
Spiegelstrich, dessen Adressat definitiv »die US-Regierung« war, werden in der aktuellen Entschließung die genannten Forderungen an die cubanische Regierung aufgestellt »G. unter Hinweis auf die Tatsache, dass in der Marinebasis Guantánamo noch immer Hunderte von Häftlingen gefangen gehalten werden, was einen Verstoß gegen die elementarsten Grundsätze der Menschenrechte darstellt, und unter Hinweis auf seine einschlägigen Stellungnahmen.« Hä?

Wohlgemerkt geht es hier nicht um die Vorlage eines subalternen Beamten, erstellt am Freitag Nachmittag kurz vor Feierabend, sondern um einen ganz bewusst verabschiedeten Beschlusstext der Mehrheit des Europäischen Parlaments! Raul Wilsterer beschreibt dies in seinem Beitrag »EU verurteilt Kuba – wegen US-Basis Guantánamo« wie folgt: »Wie aber soll Kuba für die Freilassung der etwa 600 seit Jahren illegal inhaftierten Gefangenen aus dem Afghanistan-Krieg sorgen? Ratlosigkeit kursierte im Anschluß an die Abstimmung zu diesem Punkt, dessen beantragte Streichung ausdrücklich von 392 Parlamentariern bei 279 Gegenstimmen abgelehnt wurde: Ratlosigkeit auch darüber, wie es überhaupt zur falschen Adressierung der Forderung kommen konnte.«(»jW«, 19.-11.04) Solche durchgeknallten Abgeordneten betreiben Europa- und Weltpolitik...
Da erscheint es geradezu wie ein Licht in der Finsternis, wenn die Presseagenturen am 26.11.04 melden, dass Spanien und Cuba ungeachtet dieser hirnrissigen EU-Politik ihre Beziehungen wieder aufgenommen haben und der cubanische Außenminister Pérez Roque und der spanische Botschafter auf Cuba, Carlos Alonso Zaldívar, am 25.11.04 im cubanischen Außenministerium eine gemeinsame Pressekonferenz gaben, die laut EU-Diplomaten »eine absolute Überraschung« sei. Ihrer Einschätzung nach könne »der spanische Vorstoß zu einer Krise in der EU führen« (»ND«, 27./28.11.04).

Abschließend bleibt, daran zu erinnern, dass mit der neuerlichen Inthronisation von Bush die Lage für Cuba kritischer geworden ist. In der »Financial Times« vom 9. November stellte »his master’s voice« Collin Powell klar: »Der Präsident hat nicht vor, die Segel zu streichen oder zurückzurudern. Es wird eine Fortsetzung seiner Prinzipien, seiner Politik, seiner Überzeugungen geben Diese Politik sei traditionellerweise »aggressiv beim Anpacken von Herausforderungen und Aufgaben« und Bush werde »weiter in diese Richtung gehen«. Die US-Regierung sei zwar zu einem »multilateralen« Herangehen bereit, werde aber weiterhin allein handeln, »wo es erforderlich ist«. (zit. n. Rainer Matthias: »Krieg ist keine Option?« in »jW«, 18.11.04)

V. Widerstand und Solidarität!

Nach einem mehrstündigen Gespräch hinter verschlossenen Türen zwischen den cubanischen Präsidenten Fidel Castro und seinem Staatsgast, dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao, wurde am 22.11.04 u.a. mitgeteilt, beide Seiten teilten »dieselben Befürchtungen über die Entwicklung der internationalen Lage.« Damit dürfte das Wüten der US-amerikanischen Soldateska im Irak ebenso gemeint sein, wie die von Powell dargestellten weiteren Optionen der Bush-Administration inclusive aller denkbaren Aggressionen gegen Cuba in den kommenden vier Jahren.

»Die Unabhängigkeit Cubas« so wird in der Schlussresolution der europäischen Cuba-Solidaritätsgruppen in Luxemburg, 20.-21.11.04, festgestellt, »und alle sozialen Errungenschaften der cubanischen Gesellschaft sind in Gefahr. Diese Gefahr ist äußerst aktuell (...). Während seiner Wahlkampagne hat George Bush erklärt: „Ich sorge mich genau so sehr um Cuba wie um Afghanistan und den Irak“. Er fügte noch hinzu, dass er sich zum Ziel gesetzt habe, das „Castro-Regime“ zu stürzen.« Die Delegierten verurteilten die letzten Verschärfung der Blockade durch die US-Regierung sowie die jüngste EU-Erklärung. An die Gremien der EU wird appelliert, diese Positionen »zu ändern und auf allen Ebenen normale Beziehungen zu Cuba herzustellen, Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt beruhen. (...) Wir rufen alle europäischen Regierungen auf, ihren Druck auf die US-Regierung zu verstärken, damit diese die 5 Cubaner freilassen, die zu Unrecht als politische Gefangene in US-Gefängnissen festgehalten werden. Ihr einziges „Verbrechen“ bestand darin, dass sie terroristische Aktivitäten gegen Cuba bekämpft haben. Auf diesem Weg fordern wir auch das Besuchsrecht für die Familienangehörigen zu respektieren. Wir rufen alle Menschen auf, Cuba gegen jede Art von Aggression zu verteidigen, und wir versichern dem cubanischen Volk noch einmal unsere Solidarität und unsere Unterstützung (Schlussresolution, Luxemburg, 21.11.04) Dem schließt sich der Autor vollinhaltlich an.


Heinz-W. Hammer, 28.11.04

*: »Lage in Kuba - Entschließung des Europäischen Parlaments zu Kuba«, P6_TA_PROV(2004)0061. In diesem Papier zitierte Referenzentschließungen: P5-TA(2004)0379 / DN PE 2004: »Politische Häftlinge auf Kuba freizulassen« vom 22.04.04 undP6_TA(2004)0050 / TW PE 2004: »Guantánamo-Häftlinge haben das Recht auf faires Verfahren« vom 28.10.04

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

ê Dieses Formular als pdf-Datei und weitere Informationen zur FG-Mitgliedschaft

* Kontakt

Absender:         ……………………………………………………………………….

 

                                                          …………………………………..……………………………………

                                                                                                                                                  

 An                                                                                          oder an                                                                      

Freundschaftsgesellschaft                                                   Freundschaftsgesellschaft

BRD - Kuba e.V.                                                                   BRD - Kuba e.V. , Regionalgruppe Essen

Maybachstraße 159                                                              Holtener Straße 2

50670 Köln                                                                            45143 Essen

 

Aufnahmeantrag

Hiermit beantrage ich die Mitgliedschaft in der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.

 

Name:                                                 Vorname:                                           Anschrift:

 

……………………………………             ……………………………………             ……………………………………

           

 

Geburtsdatum:                                               Beruf:                                                 Sprachkenntnisse:

 

……………………………………             ……………………………………             ……………………………………

 

 

Telefon und Telefax:                          Mobiltelefon:                                      e-mail-Adresse:

 

Tel: ………………………………              ……………………………………             ……………………………………

Fax: ……………………………..

 

 

 

Datum:  ……………………………..        Unterschrift: …………………………………………………………………….

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------

 Einzugsermächtigung

 

Hiermit ermächtige ich die Freundschaftsgesellschaft BRD - Kuba e.V.,  den von mir zu entrichtenden monatlichen Mitgliedsbeitrag von                                  

o  10,00 Euro (Förderbeitrag)

o 7,00 Euro (Normalbeitrag)

o 3,00 Euro (reduzierter Beitrag)

o 1,00 Euro (Beitrag nur für Jugendliche bis 18 Jahre)

 

sowie eine zusätzliche Spende in Höhe von

o einmalig

o jährlich

o monatlich

zu Lasten des Kontos:  ê

Konto-Nr.:                                            BLZ:                                                    Name der Bank:

 

……………………………………             ……………………………………             ……………………………………

 

 

Name des Kontoinhabers: ……………………………………………………………………………………………………

 

 

bis auf Widerruf einzuziehen,

und zwar:                                 o  jährlich                   o  halbjährlich                         o vierteljährlich

 

 

 

Ort/ Datum:   ....................................................... Unterschrift: ………………………………………………………….

 

 

 

 

 

- Donaciónes - Spenden - Donaciónes -für die Homepage bzw. die Öffentlichkeitsarbeit der FG Essen:

FG BRD-Kuba e.V. Essen, Sparkasse Essen, Kto.-Nr.: 51 01 563, BLZ: 360 501 05;

IBAN: DE51 3605 0105 0005 101 563; SWIFT-BIC: SPESDE3E

Verwendungszweck: Spende

 

© 2006 cubafreundschaft.de