|
*
Blockade
*
Contras
*
Cubanische Verfassung
*
Freiheit
für die »Miami 5«
*
FG - Aufnahmeantrag
*
Martin Luther King, jr.
*
US-Imperialismus
Þ
Die cubanische Verfassung Þ
Das Original
(spanisch)
Die deutsche Übersetzung
Die
Verfassungsänderung vom Juni 2002 (deutsch)
ÞFreiheit für die
»Miami
5«!
Þ

CHRONOLOGIE
(Chronologie
auf englisch)
*
als
Faltblatt
êWo sind sie?ê

*A
D R E S S E N der 5 +
*ADRESSEN
für Protestbriefe +
Aktuelle
Rechtslage des Falles (20.07.2010)
20.07.2010,
ACN: Ramóns Tochter Ayli bei Nicaraguas Präsident Daniel Ortega
19.07.2010,
ND: »Bezahlte Propaganda gegen "Cuban Five"?«, Interview mit
Gloria LaRiva
09.07.2010,
Brief der FG Essen an US-Präsident Barack Obama
Juni
2010, International Policy Brief, Wayne S. Smith: »Der Fall der
Cuban Five - Eine Schande der USA ...«
21.06.2010,
London, Morning Star: »Politische Opfer«, Bericht über den Besuch von
Adriana und Olga in GB
15.06.2010:
Interview des International Comitee mit RA Leonard Weinglass
14.06.2010,
Miami: »Habeas Corpus«- Beschwerde für Gerardo eingelegt
09.06.2010,
Havanna: ACN-Interview mit Elizabeth Palmeiro, Ehefrau von Ramón,
anlässlich ihres 20. Hochzeitstages
06.06.2010,
Terre Haute, Brief von Fernando
04.06.2010,
counterpunch: »Die Bundesregierung bezahlte Journalisten, um
Gerichtsverhandlung zu sabotieren«
02.06.2010,
Washington D.C.: Pressekonferenz des Internationalen Komitees über
verdeckte Propaganda im Fall der Miami 5
29.05.2010,
Florence: Brief von Antonio
23.05.2010,
Venice: Danny Glover verliest einen Text von Adriana
18.05.2010,
Florence: Brief von Antonio
15.05.2010,
Victorville: Father Michael Lapsley (Südafrika) zu Besuch bei Gerardo
Mai
2010: Muttertagsgruß von Gerardo
16.05.2010,
Miami: Verteidigerteam wird am 14. Juni im Falle Gerardo Berufung nach
dem »Habeas Corpus Act« einlegen
13.05.2010,
New York: Erklärung des cubanischen UN-Botschafters Pedro Nuñez
Mosquera vor dem Sicherheitsrat
11.05.2010,
Informationen des Internationalen Komitees über internationale
Solidaritätsaktionen
10.05.2010,
Camagüey: Irma González, Tochter von Olga und René erinnert an das
Beispiel Agramontes
30.04.2010,
Havanna: »Vereitelung der Lüge und des Verschweigens«, Rede des
cubanischen Parlamentspräsidenten Ricardo Alarcón de Quesada
01.05.2010,
Havanna: Gedicht des Literaturstudenten Leandro Camargo für die Fünf
28.04.2010,
Florence/Colorado: Brief von Antonio
20.04.2010,
Florence/Colorado: Sonett von Antonio zum 1. Mai
19.04.2010,
Victorville/Kalifornien: Brief von Gerardo (mit Gruß an FG Essen) incl. Korrespondenz Tony
Walten - ai
20.04.2010:
Karrikatur von Gerardo zur internationalen Medienkampagne gegen Cuba
12.04.2010,
Arnold August: »Die Cuban Five und die Ermordung von Fabio di Celmo:
Washingtons Doppelmoral«
07.04.2010,
Marianna: Brief von René
März
2010, Granma Internacional: »Wir bestiegen einen Berg, hissten eine
Flagge darauf ... aber der Kampf geht weiter«
17.
- 21.11.2010, Holguín: VI. Internationales Kolloquium »Für die
Freiheit der Fünf Helden und gegen den Terrorismus« - Programm,
Kosten, Anmeldemöglichkeit
Artikelserie
des cubanischen Parlamentspräsidenten Ricardo Alarcón Quesada
im US-Magazin »Counter Punch« vom 11.08.09 - 25.20.2009 (16 Teile)
30.03.2010,
jW: »Alle gesetzlichen Standards verletzt«, Interview mit Graciela
Ramírez
20.03.2010,
San Francisco, Antikriegsdemonstration, Rede von Gloria La Rivas für
das National Comitee to Free The Cuban Five - Video
18.03.2010,
Interaktives Internetforum »Eine Ungerechtigkeit, die schon 12 Jahre
dauert« - Stellungnahmen der MdB Gehrcke und Wagenknecht und Ex-MdB
Prof. Paech
17.03.2010,
Florence: Brief und Gedichte von Antonio: 18 Tage Einzelhaft
08.03.2010:
US-Persönlichkeiten fordern Besuchsrecht für die Ehefrauen
07.03.2010,
Florence: Brief von Antonio
27.02.2010,
BBC World News, Video: Exclusiv-Interview mit dem cubanischen
Parlamentspräsidenten Ricardo Alarcón de Quesada
26.02.2010,
BBC: Ausschnitte eines Telephon-Interviews mit René
26.02.2010,
BBC World News, Video: »The Case of the "Cuban Five"«
25.02.2010,
La Jornada: »Bitte lesen Sie die Akten!«, Artikel des Präsidenten der
Cubanischen Nationalversammlung, Ricardo Alarcón de Quesada
23.02.2010,
Prensa Latina-Interview mit der Bürgermeisterin von Richmond/
Kalifornien
18.02.2010,
Terre Haute/Indiana: Brief von Fernando (zur NETZWERK CUBA - JHV)
12.02.2010,
periódico26: »Die verdeckt gehaltene Ungerechtigkeit um den Fall der
Fünf«
12.02.2010,
UZ: »Casa de Los Cinco in Havanna eröffnet«
07.02.2010:
Ausstellung von Antonio in den US-Städten Louisville (Kentucky) und
Eugene (Oregon)
19.01.2010:
Neue Kampagne des Internationalen Komitees
31.01.2010:
4. Nationaler Latino-Kongress in El Paso unterstützt di MIAMI 5
24.01.2010:
Brief von Margali Llort (Mutter von Fernando) an Obama
15.01.2010:
Botschaft der Fünf an das Volk Haitis
12.01.2010,
Neuquén/Argentinien: Flagge der fünf Helden auf dem Gipfel des
Aconcagua, dem höchsten Berg Amerikas (3)
VIDEOS von der
Berbesteigung
09.01.2010:
Bekanntmachung des »National Committee to Free the Cuban Five«
08.01.2010,
ICAP/La Habana: Karten von Antonio, Fernando und Ramón an die
Teilnehmenden des V. Kolloquiums
07.01.2010:
Neujahrsgruss von Gerardo
05.01.2010,
»Machetera« antwortet der Miami - Contra-Bande »Brothers to the
Rescue«
05.01.2010,
Neuquén/Argentinien: Flagge der fünf
Helden zum Aconcagua, dem höchsten Berg Amerikas
(2)
01.01.2010,
Victorville: Botschaft von Gerardo zum 51. Jahrestag des Sieges der
cubanischen Revolution
31.12.2009:
Botschaften der Fünf zum Neuen Jahr
25.12.2009,
Gruß von Olga González Salanueva an die internationalen
Unterstützer/innen
11.12.2009,
Miami, Statement von RA William Norris: »Die einige Lösung ist die
sofortige Freilassung der Cuban Five«
09.12.2009,
Havanna: Interview von Radio Habana mit RA Richard Klugh, der die Fünf
bei den Berufungsgerichtsverfahren in Miami vertrat
09.12.2009:
Erklärung der FG Essen zu den MIAMI 5 anlässlich des INTERNATIONALEN
TAGES DER MENSCHENRECHTE am 10.12.09 *
als Titelseite der Tageszeitung »junge Welt« vom 10.12.09 / zur
Vollansicht auf dieses Bild klicken *
09.12.2009,
San Francisco: Erste Reaktion des »National Committee To Free The Cuban
Five«
08.12.2009,
Miami: Erklärung von Antonio, Fernando und Ramón nach Abschluss der
Verfahren zur Neubemessung ihrer Haftstrafen
08.12.2009,
Auszug aus dem Memorandum von Fernandos Rechtsanwalt J. Mendez
08.12.2009,
Miami: Auszug aus dem Memorandum von Ramóns Anwalt W.M.Morris
06.12.2009,
Alicia Jrapko: »Der Vogel und der Gefangene - Wie alles begann«, Eine
wahre Geschichte (über Gerardo)
29.11.009,
Neuquén/Argentinien: Flagge der fünf Helden zum Aconcagua, dem
höchsten Berg Amerikas
21.11.2009,
Holguin: Abschlußerklärung des 5. Internationalen Kolloquiums »Für
die Freilassung der Cuban Five und gegen den Terrorismus«
21.11.2009,
Holguin: Aktionsplan der Teilnehmenden am 5. Internationalen Kolloquium
»Für die Freilassung der Cuban Five und gegen den Terrorismus«
20.11.2009:
Aufruf des Präsidenten der Nationalversammlung Ricardo Alarcón de
Quesada an die Internationale Solidaritätsbewegung
18.11.2009:
Muster »Offener Brief« an Obama
11.11.2009,
Miami: Brief von Antonio
05.11.2009,
Havanna, Granma Internacional: Bericht über die Beisetzung von Carmen
Nordelo, der Mutter von Gerardo
03.11.2009,
Victorville/USA: Dank von Gerardo für Kondolenzen zum Tod seiner Mutter
07.
- 11.11.09, Essen: »Fünf Tage für die Fünf!«
29.10.2009,
Victorville/Kalifornien: Brief von Gerardo
19.10.2009,
»Americas Program: der Fall der Cuban Five - Amerikanisches Recht als
politische Waffe«
16.10.2009,
Miami: Brief von Antonio
16.10.2009,
Miami, Andrés Gómez: »Eine denkwürdige Gerichtsverhandlung« /
Augenzeugenbericht
15.10.2009,
jW: »Neues Urteil«
14.10.2009,
cubadebate: »Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen» (mit Bildern
aus Miami)
14.10.2009,
amerika21.de: »Andauerndes Unrecht«
13.10.2009,
Redaktion antiterroristas.cu zum neuen Urteil gegen Antonio
13.10.2009,
Gemeinsame Erklärung der US-Solidaritätsbewegung für die MIAMI 5 an
die Internationale Solidaritätsbewegung
13.10.2009,
»USA Today« und »New York Times« zur Neufestsetzung des Strafmaßes
für Antonio
12.10.2009,
»Washington Post« zum Wiederaufnahmeverfahren
10.10.2009,
Miami: Brief von Antonio
10.10.2009,
Miami: Gedicht von Antonio
08.10.2009,
Miami: Auszüge aus dem Memorandum von RA Weinglass zur neuen
Strafbemessung gegen Antonio
01.10.2009,
Colorado: »Sanftmut in der Zelle« - Kunstausstellung von Antonio
30.09.2009:
Der erste Brief aus Miami von Fernando
14.09.2009
- Der nicaraguanische Politiker, Revolutionär und ehem. Priester Miguel d’Escoto Brockmann ging in seiner grandiosen Abschiedsrede
nach einjähriger Amtszeit als Präsident der 63. Vollversammlung der
Vereinten Nationen am u.a. auch auf die MIAMI 5 ein
12./13.09.2009,
Interview mit Cubas neuem Botschafter in Berlin, Raúl Becerra Egaña:
»Wir kämpfen um Gerechtigkeit«
11.09.2009,
Düsseldorf: Aktionstag
12.09.2009:
Flugblatt zum 11. Jahrestag ihrer Verhaftung
01.09.2009,
Brief von René
25.08.2009,
Victorville/Kalifornien: Brief von Gerardo
19.08.2009,
Granma/Havanna: »Du wirst zurückkehren, Fernando!«
13.08.2009,
Prensa Latina: Brief der fünf zu Fidels 83. Geburtstag
11./12.08.2009:
»Die verschwiegene Geschichte der Cuban Five« - Beitrag von Ricardo
Alarcón de Quesada, Präsident der Cubanischen Nationalversammlung
01.08.2009,
Havanna: Aufruf der Cubanischen Nationalversammlung: »An die
Parlamentarier und Völker der Welt«
30.07.2009,
Malmö/Schweden: »Fünf Tage für die Fünf«, Internationaler
Hungerstreik vom 21. - 26.07.009
29.07.2009,
Victorville/Kalifornien: Brief von Gerardo
28.07.2009,
Aufruf des Internationalen Solidaritätskomitees zur materiellen
Unterstützung
12.07.2009,
Havanna: Diskussion im Radio Habana mit den Anwälten über die
Perspektiven des Falles
28.06.2009,
Botschaft von René im Namen der MIAMI 5 an Honduras' einzig legitimen
Präsidenten Zelaya
19.06.2009,
Essen/Washington: Brief der FG Essen an US-Präsident Barack Obama
(deutsch/englisch)
   SKANDAL:
US-Supreme Court lehnt Überprüfung des Falls ohne Begründung ab!
* 24.06.2009,
USA: Reaktionen von US-Persönlichkeiten 22.06.2009,
Victorville/Kalifornien: Brief von Gerardo 22.06.2009,
Botschaft von Ramón, verlesen bei einer FMC-Kundgebung in Havanna 19.06.2009:
Brief von FG Essen an Obama
18.06.2009,
Marianna/Arkansas
*
Havanna: Grußbotschaft von René an eine
Demonstration in Cubas Hauptstadt
15.06.2009,
Havanna: Erklärung des Präsidiums der Cubanischen Nationalversammlung
15.06.2009,
Montreal, Arnold August: »Was geschah mit der US-Gewaltenteilung?«
15.06.2009,
Erklärung des Internationalen Komitees
09.06.2009,
»The Miami Herald«: »Cuban Five lösten eine Welle der Unterstützung
aus«
03.06.2009,
Terre Haute/Indiana: Brief von Fernando
02.06.2009,
Victorville/Kalifornien: Brief von Gerardo
30.05.2009:
Der cubanische Parlamentspräsident Ricardo Alarcón zu Manipulationen
der U.S.-Staatsanwaltschaft gegen die MIAMI 5
29.05.2009:
Bekanntmachung des US-Solidaritätskomitees zur am 15. Juni anstehenden
Entscheidung des US-Supreme Coourts über Annahme oder Ablehnung der
Berufungsanhörung
Petition
des Komitees
Petition
der US-Regierung
Petition
der Verteidigung
26.05.09,
New York: Erklärung des cub. Botschafters vor dem UN-Sicherheitsrat
27.05.2009,
Berlin: Brief von 8 Bundes- tagsabgeordneten an den U.S.-Kongress
17.05.2009,
Victorville/Kalifornien: Brief von Gerardo
Mai
2009, ICAP: Einberufung und Programm des V. Kolloquiums für die
Befreiung der MIAMI 5 vom 19. - 23.11.09 in Holguín
10.05.09,
Victorville: Karte von Gerardo an die Mütter
04.05.2009,
New York: Interview von Bernie Dwyer mit RA Leonard Weinglass
25.04.2009,
ND: »Läßt Obama die Miami 5 frei?«
16.04.2009:
Interview von Saul Landau mit Gerardo (1-4)
06.04.2009:
Interview mit dem US-amerikanischen Autor und Filmemacher Saul Landau
06.04.2009,
Colorado: Bericht von Maruchi Guerrero, Schwester von Antonio
31.03.2009,
Victorville/Kalifornien: Brief von Gerardo
06.03.2009,
Washington: Rekordzahl an »Amicus-Curiae-Schriftsätzen« beim Obersten
US-Gerichtshof eingereicht! /// Liste
der unterzeichnenden Personen und Organisationen
21.02.2009,
Kentucky: Brief von Ramón
23.02.2009,
Video: »Against the Silence« Deutsche
Übersetzung
21.02.2009:
jW-Interview mit Laura Labañino, Tochter von Ramón
09.02.2009, Aktuelle
Postkartenaktion (Karte anklicken!):
05.02.2009:
Brief von Livio di Selmo [Bruder des von Contras 1997 in Havanna
ermordeten Fabio] an den neuen US-Justizminister Holder
14.01.2009:
Brief von Fernando
10.01.2009:
Grußbotschaft von René an die Rosa Luxemburg-Konferenz in Berlin
30.12.2008,
Marianna/USA: Brief von René an die solidarischen Freunde in der ganzen
Welt
24.12.2008,
Bekanntmachung des US-Komitees: Interview mit RA Richard Klugh über die
nächsten Schritte
20.11.2008.
Kentucky: Brief von Ramón Labañino
07.11.2008,
Holguín: »Abschlußerklärung des IV. Internationalen Kolloquiums für
die Befreiung der fünf Helden«
November
2008, Rezension: »Massenmord am karibischen Himmel«

November
2008: Aufruf
zum Internationalen künstlerischen Wettbewerb für Kinder und
Jugendliche, »Defiendendo la Paz« -2009 (»Den Frieden
verteidi- gend«-2009)
Oktober
2008, »Basta Ya« - Aktualisierte
Unterschriftenliste: »Free the Five - Besuchsrecht für
Adriana Pérez und Olga Salanueva!«
Oktober
2008, Komitee »Basta Ya« - Aktualisiertes
Flugblatt:
»Menschenrechtsverletzungen im Fall der Cuban 5«
Oktober
2008 - Angebot: Ausstellung, CD und
Buch »Mit Würde, Mut und Stolz - Zehn Jahre politische Haft in den
USA«
19.09.2008,
jW-Interview mit Elisabeth Palmeiro, Ehefrau von Ramón
13.09.2008,
jW, René González: »Konzentriertes Schweigen«
13.09.2008,
jW, RA E.Schultz: »kein Ende in Sicht«
31.08.2008,
Berlin: Laudatio von Prof. Norman Paech bei der Verleihung des Preises
»Für Solidarität und Menschenwürde«

07.08.2008,
Florence/Colorado: Brief von Antonio
08.08.2008 - Die Plakatwand
des National Comitee to Free the Cuban Five in San
Francisco:

05.08.2008,
New York: Aufruf des Internationalen Komitees anlässlich des großen
Konzerts am 13.09.08 in NY City
27.07.2008,
Eine Korrespondenz mit dem Auswärtigen Amt, Berlin
26.07.2008,
Marianna/Florida: Brief von René González
17.07.2008,
Presseerklärung des Internationalen Komitees zur erneuten Mißachtung des
Familien-Besuchsrechtes
11.07.2008,
Havanna: Erklärung der Nationalversammlung
10.06.2008,
Ottawa: Erklärung des Kanadischen Friedensrates
09.06.2008,
Ottawa: Resolution der Canadischen Studierendenföderation
05.06.2008,
Havanna: Interview mit RA Leonard Weinglass zum aktuellen Urteil
05.06.2008,
Brief von René zum aktuellen Urteil
05.06.2008,
Miami, Pressekonferenz zum aktuellen Urteil
05.06.2008:
Antwort des Internationalen Komitees auf das aktuelle Urteil
04.06.2005:
Urteile gegen die Miami 5 vom 11. Bezirksgericht bestätigt - der Kampf
geht weiter!
Mai/Juni 2005: In Zusammenarbeit mit Basta Ya! wandte sich die FG
Essen mit Briefen an deutschsprachige US-Zeitungen
sowie Germanistik-Fakultäten
von US-Unis. Diese Initiative wurde von der Vorsitzenden des Internationalen
Komitees gewürdigt.
19.02.2008:
Brief von René an Fidel zu dessen Mandatsverzicht
14.02.2008:
Internationale Kommission für das Besuchsrecht der Familien
1. Februar
2008: Plakatwand für die MIAMI 5 auf dem Hollywood-Boulevard!
16.01.2008,
Deutscher Bundestag: Fragestunde zu den MIAMI 5
12.01.2008,
Grußwort an die Rosa Luxemburg-Konferenz
10.01.2008,
Internationaler Aktionsaufruf zu »Day After«-Protesten
Januar
2008,
Persönlichkeiten aus 27 Ländern haben eine »Internationale Kommission
für das Recht auf Familienbesuche der Cuban Five« gegründet
2.11.2007,
Holguin, Aufruf des III. Internationalen Kolloquiums »Für die
Freilassung der fünf cubanischen Helden und gegen den Terrorismus«
06.10.2007, jW-Interview mit dem Völkerrechtler Norman Paech
25.09.2007, Kommentar des hohen US-Militärbeamten Wilkerson
25.09.2007, Chronologie »Das Wespennetz - oder Warum Kuba Agenten
nach Miami schickte«
22./23.09.2007, ND, Interview mit RA E. Schultz: »Wer sind die
Terroristen?«
19.09.2007, Arnold August (Canada): Interview mit den Familien der
Fünf (über den Fall und das Wahlsystem in Cuba)
15.09.2007: Mumia Abu-Jamal erhebt seine Stimme für die MIAMI 5
14.09.2007, Washington / Havanna: Botschaften von Alice Walker
und Danny Glover
12.09.2007: Presseerklärung es Internationalen Komitees zur
erneuten Besuchsverweigerung für die zwei Ehefrauen
12.09.2007,
Bericht: Mahnwache anlässlich des 9. Jahrestages der Inhaftierung;
Düsseldorf
23.08.2007, ND: Interview mit dem Prozessbeobachter N. Paech
22.08.2007, jW: Interview mit den Prozessbeobachtern N. Paech und
RA E. Schulz Hintergründe zur Berufungsver-handlung vom
20.08.07
21.08.2007, Atlanta: Nach dem Hearing - Bericht des
Prozeßbeobachters RA E. Schultz
20.08.2007, Atlanta: Presseerklärung der Anwälte nach der
Anhörung
18./19.08.2007, jW: Hintergründe zur bevorstehenden Berufungsverhandlung am
20.08.07
06.08.2007: freethefive.org-Exclusiv-Interview mit RA Leonard Weinglass
zur Berufungsverhandlung am 20.08.2007
24.07.2007: Reuters-Interview mit
Gerardo Hernández: Hoffnung auf Berufungsverfahren
19.07.2007: BBC-Interview mit Adriana
Pérez: Kampf um das Besuchsrecht
19.07.
2007: BBC-Interview mit Adriana Pérez
(s.o)
*
VIDEO
02.07.
2007: BBC-Interview mit Gerardo
Hernández und Bericht hierzu im »Miami Herald«
Juni
2007: jW-Interview mit Roberto González - »Die fünf Kubaner trifft der
ganze Haß der US-Regierung«
April 2007: Bohémia/UZ, Interview mit Ramón Labaniño Salazar,
Teil 1
April 2007: Bohémia/UZ, Interview mit Ramón Labaniño Salazar,
Teil 2

Þ
Contras
Þ
Hierzulande
werden die von der US-Interessenvertretung SINA in Havanna ausgehaltenen
Söldner auf Cuba (»Ladies in White« usw.) gern als »Dissidenten«
oder gar »Menschenrechtsgruppen« tituliert. Wenn diese gegen
cubanische Gesetze verstoßen und dafür juristisch belangt werden,
gibt's hierzulande regelmäßig große anticubanische Kampagnen. Wie die
entsprechende Gesetzeslage in der BRD aussieht, zeigt ein Blick auf die
entsprechenden Artikel im geltenden Strafgesetzbuch
der Bundesrepublik Deutschland
02./04.07.2010,
Granma Internacional/Geheim: »Anticubanischer Attentäter in Venezuela
gefaßt«
27.04.2010,
rebelión/The South Journal: Interview mit Yoani Sánchez
31.03.2010,
Granma Internacional: »Dinge, die in Miami passieren« - Terrorist
Posada Carilles bei anticubanischer Demo
20.02.2010,
Granma Internacional: »Der Gipfel der Arroganz« / Zur Verschiebung des
Posada-Verfahrens
18.02.2010,
Miami/El Paso: Verhandlung gegen Posada Carilles verschoben
01.03.2010:
Protestaktionen zur Posada-Verhandlung in El Paso
29.01.2010:
Posada Carilles' CIA-Hintergründe
11.12.2009,
UZ: SPIEGEL - Propaganda-»Sturmgeschütz«
29.11.2009,
amerika21: »Sagt Yoani Sánchez die Wahrheit?«
27.11.2009,
Prof. Salim Lamrani/Paris: »Die Widersprüche der cubanischen Bloggerin
Yoani Sánchez«
Nov.
2009, Granma Internacional: »CIA-Filiale verleiht Preis an Wilde
Wölfin«
19.11.2009,
CounterPunch / Saul Landau: »Der Gipfel der Heuchelei« - Über Cubas
»Dissidenten«
16.11.2009,
Granma Internacional / Jean-Guy Allard: »Werden Montaner und Posada
ihre Komplizenschaft bekennen?«
13.11.2009,
jW: »Yoani Sánchez - Eine merkwürdige Verfolgte«
10.10.2009,
ND: »Posada Carriles in Miami auf freiem Fuß - Attentäter hat unter
Obama nichts zu fürchten«
10.10.2009,
jW - Neue Enthüllungen: »Washingtons Terrorpate - Luis Posada Carilles
und die CIA«
02.10.2009,
UZ: »Zerrbild von Cuba - Trümmerfeld der reaktionären Illusionen«
09.05.2009,
Counter Punch deckt auf - Ein neuer Kriegsschauplatz gegen Cuba: »Mehr
desselben? Cyber-Oberkommando und Cyber-Dissident«
April
2009, Granma Internacional, 50 Jahre Verteidigung gegen Contras:
»Sicherheitsorgane mit rebellischen Wurzeln«
August
2008, Granma Internacional: »Eine Ikone der Ultrarechten ist
gestorben« - Nachruf auf den Rechtsextremisten Jesse Helms
18.04.09,
J.-G.Allard: »Diejenigen, die heute Posada schützen, sind dieselben
Personen, die gegen Kennedy konspirierten«
29.05.08,
Washington D.C.: Söldner-Treffen in der US-Hauptstadt
20.05.2008,
Washington D.C.: Pressekonferenz zur Forderung nach Auslieferung des
Terroristen Posada Carilles
07.05.2008,
Washington: Umsturz- programm von USAID in der Kritik
02.05.2008,
Miami: Bankett für einen Massenmörder
Mai
2008, Granma Internacional: »Reporter
ohne Grenzen« werden auch von Taiwan finanziert!
18.04.2008,
Bonn: Contra-Provokation erfolgreich abgewehrt
29.03.2008,
Florida: Veruntreuung im Contra-Sumpf
14.03.2008:
UNESCO distanziert sich von »Reporter
ohne Grenzen«
17.02.2008:
»IGfM« u.a. verbreiten Lügen über Studentendebatte in Cuba
Oktober
2007: Mal wieder Huismann, diesmal gegen Che / jW: »Käse aus Kuba«
August 2007: junge Welt / Elke Groß, Ekkehard Sieker:
»Reporter Ohne Grenzen: Mission Desinformation«
Juli 2007:
Le Monde Diplomatique / Hernando Calvo Ospina: »Reporter
Ohne Grenzen: Finanzierung ohne Grenzen«
April 2007: Granma Internacional / La Jornada: »Reporter
Ohne Grenzen: Auftragsjournalisten!«
März/April
2007: FG Essen gegen ICDC-Konferenz in Berlin
Februar 2006: Medienkrieg
gegen Cuba - Smokin' Gun oder Rohrkrepierer? Anmerkungen zum
Propagandastreifen »Rendezvous mit dem Tod«
Dezemer 2005, FG-BV: Der Fall (I)GfM - Von Agenten und
angeblichen Menschenrechten
Dezember 2004, Grundsatzartikel:
Der offene und geheime Krieg gegen Cuba
20. November
2003, Granma: »RoG
gemeinsam mit US-Armee, Bacardí und CANF«
|
Þ
Blockade
Þ

|
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  Oktober
2009, CUBA: INTERNATIONALE PHOTOGRAPHEN GEGEN DIE BLOCKADE
|
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Juli/August
2010, Granma Internacional: »Schamlose Diplomatie« - Zur Aufnahme
Cubas in die »Schwarze Liste des Menschenhandels« durch das
U$-Außenministerium
|
|
24.07.2010,
jW: »Terroristenfreunde«; tazFaz gegen Cuba
|
|
18.07.2010,
Jülich / Medien- blockade: Leserbrief von Josie Michel-Brüning an die
Red. ARD-»auslandsjournal«
|
|
16.07.2010,
Jülich / Medien- blockade: Leserbrief von Josie und Dirk
Michel-Brüning an die ARD-»Tagesschau«
|
|
06.07.2010,
amerika 21 / Santa Clara: »Der Kampf für das Leben ist unsere
Pflicht«, Interview mit Dr. Armando Caballero
|
|
18.05.2010,
Granma Internacional, Jean-Guy Allard: »Hinter der europäischen
Kampagne gegen Kuba stehen die deutschen Partner der CIA«
|
|
07.05.2010,
jW: »Saft weg für Propagandasender«
|
|
April
2010, »Geheim«: »Der umtriebige Herr Pellet - Die Geschichte des
deutschen Diplomaten, der sich um die Menschenrechte der
"Dissidenten" sorgt«
|
|
25.04.2010,
kommunisten.ch: »Was ist an Fidel, dass der Kapitalismus nicht mit ihm
auskommt?« - Solidaritätsdemonstrationen in Spanien
|
|
26.04.2010,
NETZWERK CUBA e.V.: »Neue Offensive der Kalten Krieger gegen Cuba« (Konrad
Adenauer-Stiftung)
|
|
April
2010, Granma Internacional: »Orlando Zapata Tamayo, ein Fall
politischer Manipulation«
|
|
23.04.2010,
UZ: »Über unser Geschick bestimmen wir selbst«, Interview mit dem
Dúo Ad Libitum über die Kampagne gegen Cuba
|
|
14.04.2010,
Counter Punch: »Eure [US-] Steuergelder - im Einsatz zur Überzeugung
der Kubaner«
|
|
13.04.2010,
jW: »Transnationale Medienkampagne«, Rede des nicaraguanischen
Präsidenten Daniel Ortega
|
|
08.04.2010,
Granma-Leitartikel: »Wir werden die Wahrheit mit unserer Moral und
unseren Prinzipien verteidigen«
|
|
02.04.2010,
Harald Neuber/Prensa Latina: »Konstruierte Argumente - Die aktuelle
Kampagne gegen das sozialistische Kuba folgt einem bekannten Schema
...«
|
|
30.03.2010,
jW: »Von Kosovo nach Kuba - Ein deutscher Botschaftsmitarbeiter
schwingt sich zum Schirmherren der Konterrevolution auf«
|
|
24.03.2010,
Counterpunch, Saul Landau: »Müssen wieder die Menschenrechte
herhalten?«
|
|
16.03.2010,
Havanna, Offener Brief der cubanischen Künstlerverbände UNEAC und AHS
»An die Intellektuellen und Künstler der Welt«
|
|
03.03.2010,
Granma Internacional: »Der Terroranschlag auf La Coubre - Nach 50
Jahren hält sich Washington immer noch bedeckt«
|
|
17.02.2010,
Filmbesprechung: »Kuba in der Epoche von Obama«
|
|
11.02.2010,
jW: »Blockade beeinträchtigt uns in allen Bereichen«, Interview mit
ICAP-Vizepräsident Elio Gámez Neira
|
|
09.02.2010,
jW: »Schluss mit Sanktionen«, Literatur-Nobelpreisträgerin Nadine
Gordimer gegen die Blockade
|
|
30.01.2010,
Radio Havanna: Interview mit Eva Golinger zu ihrem neuen Buch »USAID,
NED und die CIA - Die Permanente Aggression«
|
|
20.01.2010,
Dissident Voice, Jack A. Smith: »Obamas Außen- bzw. Sicherheitspolitik«
|
|
31.12.2009,
Eva Golinger zu CIA-, USAID- und DAI-Operationen
|
|
25./29.12.2009,
Washington: Zwei »Washington Post«-Artikel zum
US-»Demokratisierungsprogramm« gegen Cuba
|
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04.01.2010,
Pressemitteilung der FG Essen: »Obamas anachronistische Politik
gegenüber Cuba« / Am
04.01.2010 berichtet acn/Cuban News Agency über die Essener
Erklärung / Am
05.01.2010 bezieht sich das Portal amerika21.de u.a. auf
diese Erklärung / 06.01.2010,
Leserbrief der FG Essen an die NRZ zum selben Thema // 07.01.2010:
ICAP (Havanna) dokumentiert die Erklärung auf ihrer Homepage in spanisch
und deutsch
// 07.01.2010:
Erklärung des Cubanischen Außenministeriums
|
|
16.11.2009,
»Miami Herald« über millionenschwere Korruption als einer der
Grundlagen der Blockadepolitik
|
|
18.10.2009,
Barcelona: »Botschaft der Teilnehmer aus Deutschland am IV. Treffen der
in Europa ansässigen Cubaner gegen die Blockade«
|
|
12.10.2009,
Botschaft der Rep. Cuba / jW: Informationsveranstaltung des NETZWERK
CUBA u.a. zur Blockade
|
|

08.10.2009,
Wien: Internationales Solidaritätstreffen gegen die Blockade; Pressemitteilung der ÖKG (Österreichisch-Kubanische
Gesellschaft) und Abschlusserklärung der Konferenz
|
|
September
2009: Bericht Kubas zur Resolution 63/7 der UNO- Vollversammlung »Die
Notwendigkeit, die Kuba von den VEREINIGTEN STAATEN auferlegte
wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden«
|
|
22.04.2009:
10 Fragen von RA Leonard Weinglass an US-Außenministerin Clinton
|
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09.01.2009,
»Counterpunch«: Aktueller Kommentar des US-Diplomaten Wayne S. Smith
und Empfehlungen an Obama
|
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Dez.
08, Jean-Guy Allard/Granma Internacional: »UNO - der Fall Palau«
|
|
19.12.2008,
jW: Sondererklärung des Lateinamerika-Karibik-Gipfels in Costa do
Sauipe/Brasilien gegen die Blockade
|
|
30.10.2008,
jW: »Kubas Liste - Eine Bilanz nach dem Ende der EU-Sanktionen«
|
|
16.10.2008,
jW: Interview mit dem cubanischen Botschafter Gerardo Peñalver Portal -
»163 Länder haben Nachteile durch die Blockade«
|
|
Oktober
2008: Bericht Cubas zur Resolution 62/3 der UNO-Vollversammlung -
»Die Notwendigkeit, die Cuba von den USA auferlegte wirtschaftliche,
kommerzielle und finanzielle Blockade zu beenden«
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|
Juni
2008, Granma Internacional: Eskalation bei illegalen TV-
& Radio-Übertragungen gegen Cuba
|
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16.06.2008,
jW: EU: Geheimauftrag in Cuba!
|
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Mai
2008, cuba libre/Wirtschaftsblatt: »Cubas Öldorado lockt die USA«
|
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09.04.2008,
jW: Interview mit dem cubanischen Botschafter Gerardo Peñalver
Portal
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08.03.2008,
Havanna: Gemeinsames Kommuniqué über den Besuch des EU-Kommissars
Louis Michel
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  Am 17.01.2008 debattierte der
Deutsche Bundestag einen Antrag der Linksfraktion gegen die US-Blockade.
Hier die Dokumente:
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Antrag
der Linksfraktion
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Beschlußempfehlung
des Auswärtigen Ausschusses
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Plenarprotokoll
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Antwort
der BR auf eine Kleine Anfrage der Linsfraktion zum Thema EU-Cuba vom
März 2007
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17.12.2007,
jW: US-Kulturschaffende gegen Cuba-Blockade
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20.09.2007,
jW: Brüssel, Konferenz zu Cuba im Europaparlament
|
|
01.09.2007: jW-Interview mit Oscar Lafontaine zur
Menschenrechtsdebatte
|
|
22.06.2007: Erklärung des cubanischen Außenministeriums zum
»Gemeinsamen Standpunkt« der EU
|
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April 2007: Öffentliche Stellungnahme: »Für eine neue und zukunftsfähige
EU-Politik gegenüber Kuba«
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Januar 2007: EU unter BRD-Präsidentschaft auf neuem Konfrontationskurs?
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11.12.2006,
Spiegel-online: US-Konzerne fordern Milliarden von Cuba
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Juli
2006: Der »Bush-Report«, Plan zur Liquidierung Cubas (engl.)
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Februar 2006:
Presseerklärung FG Essen, Yankees raus aus
Guantánamo!
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Februar 2006:
Presseerklärung FG Essen, Protest gegen die EU Blockade!
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September 2005: FG Essen an WAZ -
Medienkrieg gegen Cuba beenden!
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20.07.2005,
jW: »Embargo oder Blockade?«
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Juni
2005: FG Essen an US-Botschafter: Auslieferung des Terroristen Posada Carilles
gefordert
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Mai 2005: FG
Essen an Bundesaußenminister Fischer, Protest gegen CDU-Provokationen
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Februar 2005: Presseerklärung FG Essen - »Sehen Sie in den Spiegel, Mr. Bush!«
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24.09.2003,
jW, Heinz-W. Hammer: »Hart, aber notwendig«, Debattenbeitrag zur
Todestrafe
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Im Jahre 1999 wurde
von allen cubanischen Massenorganisationen eine »KLAGE DES CUBANISCHEN
VOLKES GEGEN DIE REGIERUNG DER VEREINIGTEN STAATEN WEGEN
PERSONENSCHÄDEN« erhoben. Hier die vollständigen Dokumente:
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31.05.1999:
Klage des cubanischen Volkes
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13.09.1999:
Urteil / Proklamation der Nationalversammlung
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11.09.1994:
»Cuba - Clintons Spiel mit dem Feuer«
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US-Imperialismus
Þ
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April
2010, William Blum - Animationsvideo: »Be nice to America or we'll bring democracy to your
country!«
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April
2010, WikiLeaks: »Collateral Murder«, VIDEO
des Massakers vom 12.Juli 2007 an Journalisten und anderen Zivilisten in
der Nähe von Bagdad
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30./31.03.2010,
jW, Noam Chomsky: »Die üble Geißel des Terrorismus«
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07.01.2009,
»Dissident Voice«, William Blum: »Der Anti-Empire-Report - Die
amerikanische Elite«
|
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30.09.2009,
»Dissident Voice«, William Blum: »Der Anti-Empire-Report - Befreiung
der Welt vom Pazifismus«
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03.01.2009,
»Dissident Voice«: Edward Herman zu den Verbrechen der USA gegen
Lateinamerika und andere Ländern des Trikont
|
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13.09.2008,
jW, Hernando Calvo Ospina: »Etappen eines Imperiums«
|
|
09.12.08,
Berlin, Vortrag George Pumphrey: »Rassismus - Ein wesentlicher
Bestandteil der US-Geschichte und des US-Rechtssystems«
|
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13.08.2008,
jW: »System der Folter«
|
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06.10.2007,
jW: Systematische Folter von Justizministerium
angewiesen
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|
12.09.07, jW:
CIA-Folterer lernten von Nazis
|
|
09.07,
Büro Ulla Jelpke: Übersetzung des CIA-Folterhandbuchs »Kubark«
|
|
07.09.2007,
UZ: Ausstellung über die Verbrechen des US-Imperialismus
|
|
Juni
1999, William Blum:Kurzgefasste Geschichte der US-Interventionen:
1945 bis zur Gegenwart
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Kriege und militärische Interventionen der USA 1945 - 2002
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Þ
Martin Luther King, jr. Þ
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Mai
2008, RotFuchs: »Wer erschoss Martin Luther King?«
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April
2008, Mitteilungen der KPF, Victor Grossmann: »Martin L. King, jr.
- In Memoriam«
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04.04.2008,
ND: »Der mutige Träumer«
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29.03.2008,
jW: »Das Ende eines Traums«
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10.12.1064,
Martin L. King, jr.; Rede bei der Verleihung des Friedens- nobelpreises
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04.04.1967,
Martin L. King, jr.; Rede: »Jenseits von Vietnam«
|
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28.08.1963,
Martin L. King, jr.; Rede: »I have a Dream«
|
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Hintergründe
Der offene und geheime Krieg gegen Cuba – Eine
Bestandsaufnahme zum Jahreswechsel 2004/2005
(Erstveröffentichung
in: Magazin »Geheim«, Nr. 4/2004,
Dezember 2004)
»Vom
Frieden reden, ohne von Gerechtigkeit zu sprechen, könnte schnell zu einer
Befürwortung einer Art Kapitulation werden. Und über Ungerechtigkeit zu
sprechen, ohne die Institutionen und Systeme zu demaskieren, die
Ungerechtigkeit praktizieren, ist mehr als scheinheilig.« (Arundhaty Roy in ihrer Rede bei der
Entgegennahme des »Sydney Peace Prize«
am 4. November 2004 in Sydney/Australien)
Wohlan, seien wir
wahrhaftig und werfen einen Blick auf die Institutionen und Systeme, die das
revolutionäre Cuba erschlagen wollen.
I. Der
Powell-Report »Commission for
Assistance to a Free Cuba«
Am 6. Mai 2004 wurde
mit der Veröffentlichung des rund 500 Seiten dicken Berichts der vom
damaligen US-Außenminister Powell geleiteten »Beistandskommission für ein freies Cuba« die seit 44 Jahren
praktizierte Handels-, Wirtschafts- und Finanzblockade gegen Cuba in ein
neues Stadium geführt. Kernpunkte der neuerlichen, völkerrechtswidrigen
Aggression sind die Bereitstellung von 59 Mio. US-Dollar für die nächsten 2
Jahre als Sponsoring von »Programmen« zur Initiierung neuer und Fortführung
bestehender konterrevolutionärer Gruppen in den USA, Cuba und (2 Mio. US-$)
weltweit. Allein 18 Mio. US-$ sind für die – ebenfalls völkerrechtswidrigen
– TV- und Radio-Propagandasender gebucht. Die Geldüberweisungen von im
Ausland lebenden Cubanerinnen und Cubanern werden um 90% eingeschränkt (max. 300,- statt
bisher 3.000,- US-$ pro Quartal) und finanzielle oder materielle
Geschenksendungen aus den USA nach Cuba komplett verboten, wenn im
Adressatenhaushalt »Funktionäre der Regierung oder Mitglieder der
Kommunistischen Partei« wohnen. Reisen von cubastämmigen
US-Bürger/innen zu Angehörigen auf die Insel werden nur noch alle 3 Jahre
statt wie bisher einmal jährlich gestattet. Hierbei legt ab sofort die
US-Regierung fest, wer zur Verwandtschaft gehört, nämlich »Großeltern, Enkel, Eltern, Geschwister,
Eheleute und Kinder«. Cousins, Tanten usw. dürfen also nicht mehr als
Verwandte betrachtet werden und gelten nicht als Besuchsgrund. Hallo,
Reisefreiheit!
Die Besucher/innen
dürfen ab sofort nur noch max. 164,- statt wie bisher 50,- US-$ pro Tag
ausgeben. Die komplette Liste der Provokationen ist in der Erklärung des
Zentralkomitees der PCC vom 7. Mai 2004 (siehe hierzu auch »junge Welt«, 10.05.04) veröffentlicht. Hingewiesen werden soll an dieser Stelle
noch auf die Punkte 11. und 12., in denen die »Verstärkung der Anstrengungen zur Einbeziehung von Regierungen
dritter Länder« sowie »Unterstützung
von Aktionen in dritten Ländern, um demotivierend gegen Touristenreisen nach
Cuba zu wirken« festgelegt sind. Es ist im übrigen nicht vergessen, dass
der Report den Namen des Mannes trägt, der vor der UNO und der Welt ohne mit
der Wimper zu zucken einen Haufen Lügen über angebliche
Massenvernichtungswaffen, Atombomben etc. des Irak auftischte und damit den
Weg ebnete für den völkerrechtswidrige Invasion in dieses Land und letztlich
auch für die aktuellen Massaker in Falludscha und
anderen Städten des Zweistromlandes: Collin Powell.
Nur ein Papiertiger?
Niemand solle sich
täuschen: Es geht hier keineswegs um ein rein papiernes Geplänkel. Vielmehr
hat die US-Regierung bereits vor der offiziellen Veröffentlichung mit der
Umsetzung des Programms auf allen Ebenen begonnen. So wurden bspw. die in dem
ZK-Papier unter Punkt 7 aufgeführten »Restriktionen
beim akademischen Austausch« (ab sofort von der dem Finanzministerium
unterstellten »Behörde für
Auslandsangelegenheiten/OFAC« überwacht) bereits im Februar 2004 brutal
umgesetzt. Die Akademie der Wissenschaften Cubas
informierte in einer Erklärung am 9. März: »Das Kontrollbüro für Ausländische Aktiva des Schatzamtes der
Vereinigten Staaten gab vor kurzem das Verbot bekannt, Arbeiten von Autoren
aus Ländern, gegen die „kommerzielle Embargos“ verhängt wurden
– darunter Cuba -, in Veröffentlichungen und Zeitschriften der USA zu
bearbeiten, zu publizieren oder zu ändern. Wer sich nicht an das Verbot hält,
verstößt gegen die Gesetze der USA und könnte zu harten Strafen, einschließlich
Gefängnishaft, verurteilt werden. (...) Die Publikation der Ergebnisse einer
Forschung ist der erste Schritt zur Vergesellschaftung des Wissens und eine
unerlässliche Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung der Wissenschaft.
Nur im freien Fluss der Ideen und Erkenntnisse zwischen den Wissenschaftlern
und Akademikern der ganzen Welt kann die Wissenschaft zum Nutzen der gesamten
Menschheit wachsen und voranschreiten. Dagegen beraubt die gegenwärtige
Maßnahme die wissenschaftlichen Gemeinschaften der USA und der Welt der
Möglichkeit, an den anerkannten wissenschaftlichen Fortschritten Cubas teilzuhaben. (...)« So weit zum Thema Freiheit
der Wissenschaft...
Die ökonomische
Strangulierung
Wie aus den eingangs aufgeführten Auszüge des Reports ersichtlich,
liegt der Schwerpunkt der US-Aggression weiterhin auf dem ökonomischen
Sektor. Der geradezu sensationelle Aspekt hierbei ist die Tatsache, dass
erstmals seit Verabschiedung des sog., nach den Initiatoren/Autoren benannten
»Helms-/Burton-Gesetzes« (»Cuban Liberty and
Democratic Solidarity Act«) im Februar 1996 die Teile III und IV
vollständig umgesetzt werden. In den vergangenen Jahren hatte der vormalige
Präsident W. Clinton und zunächst auch G.W. Bush halbjährlich ihre
Unterschrift unter diese 2 Teile verweigert. Dies nicht von ungefähr, da
hierin der aggressivste Teil des Gesetzes steckt, nämlich die komplette
Internationalisierung der US-Blockade gegen Cuba. Ab sofort wird ein »detaillierter, rigoroser und kompletter Land-für-Land-Bericht« erstellt, um auf dieser Basis
eventuelle Konsequenzen zu ziehen und weltweit Sanktionen gegen Firmen
und/oder Regierungen zu verhängen, falls dies »im nationalen Interesse der USA« liege (zit. n.: Gerardo González in »Lateinamerika-Nachrichten/LN«, 12/04). Wie dies konkret aussieht, beleuchtet die cubanische
Journalistin Elsa Claro (»jW«, 15.06.04): Seit Mai »übt
die US-Regierung Druck auf ausländische Bankhäuser aus, bei denen die cubanische Regierung Geschäftskonten unterhält. Aufgrund
der bestehenden US-Blockadegesetze müssen cubanische
Unternehmen ihre Transaktionen häufig über ausländische Banken abwickeln,
weil die USA ausländischen Unternehmen bei direkten Kontakten mit cubanischen Banken Sanktionen androhen. Die jüngsten
Maßnahmen Washingtons, so das Urteil im In- und Ausland, zielen aber primär
darauf, die Möglichkeiten Cubas für eine freie
wirtschaftliche Entwicklung einzuschränken.«
Parallel mit der Veröffentlichung des Powell-Reports wurde an dieser Front
ein weithin sichtbares Exempel statuiert. Die größte Schweizer Bank USB ist
weltweit eine der wenigen, die alte US-$ annehmen und gegen neue austauschen
darf und hatte auch Cuba damit beliefert. Schwupps, schon war sie dran: Die
US-Regierung verhängte gegen die USB ein Strafgeld über 100 Mio. US-$. Wie
die NZZ am 21.05.04 berichtet, habe der Bankchef sich daraufhin vor dem
Alphatier aus Washington in den Straub geworfen. Reaktion des USB-Geschäftsführers Peter Wuffli:
»Wir akzeptieren die Sanktionen,
übernehmen die volle Verantwortung und möchten unser bedauern ausdrücken.«
(zit. n.: »LN«, a.a.O.) Damit
teilte Washington der ganzen Welt unmissverständlich mit: Wir bestrafen die
größte Bank eines der größten Finanzumschlagsplätze der Welt (Schweiz). Ab
sofort ist keine Firma und keine Regierung mehr vor unserer Rache sicher!
Die militärische Karte
Die bereits erwähnte
Intensivierung des Propagandakrieges mittels »Radio Martí«, »TV Martí« usw. wird seit dem 23.
August erstmals mittels eines Flugzeuges der US-Nationalgarde unmittelbar an
der Grenze cubanischen Hoheitsgebietes betrieben.
Dieses Militärflugzeug »C-130« ist kein beliebiges. So berichtet die
deutschsprachige »Granma Internacional« (8/04), dass diese Maschine »eins
der von den US-Streitkräften am meisten genutzten Flugzeuge, sowohl vom Heer,
der Luftwaffe als auch der Marine ist. Seit dem beginn seiner Produktion in
den 50er Jahren wurde es praktisch in allen kriegerischen Konflikte in der
Welt eingesetzt, wobei es bewiesen hat, dass seine kriegerischen Qualitäten
nach wie vor in Takt sind, ganz gleich, welches Modell eingesetzt wurde.
(...) Aber seine Geschichte reicht weit zurück, denn die C-130 weisen eine
lange Liste von Einsätzen bei der Aggression gegen Vietnam auf, sowohl im
Personentransport als auch an Flügen über südvietnamesisches Territorium zum
Abwurf von Chemikalien, durch die große landwirtschaftliche Anbauflächen,
Rinder und Wälder vernichtet wurden.«
In dem bereits zitierten LN-Beitrag von G. González zitiert dieser den cubanischen Außenminister Felipe Pérez Roque, wonach der Powell-Report ein geheimes
militärisches Zusatzkapitel beinhalte. Dieser Hinweis sei naturgemäß kaum
verifizierbar, allerdings gäbe es »glaubwürdige
Hinweise, dass auch diese Option in den USA berücksichtigt wird. Nicht nur in
der Zeitschrift „Foreign Military Study“ wird seit dem Einzug der neokonservativen
ins Weiße Haus offen darüber nachgedacht; auch namhafte liberale
Intellektuelle beklagen in einem „Open Letter“ „mit großer
Sorge“ vor allem die „Ambivalenz“ des Powell-Reports in
Bezug auf den Einsatz der US-Regierung für einen „friedlichen
Wandel“.« (»LN«, a.a.O.)
Die Schwedin Eva Björklund berichtet in einem
Artikel für »Tricontinental«
Ende Mai davon, dass unter Federführung des Ex-Entwicklungsministers und
Botschafter Schwedens bei der UNO, Pierre Schori,
mehrere »Fachleute, Politiker und hohe
internationale Funktionäre« dieses nordeuropäischen Landes den
US-Minister Powell dringend von einer militärischen Invasion ab. Der cubanische Außenminister steht also mit seinem Hinweis
auf den geheimen Zusatz nicht allein und die militärische Gefahr scheint nach
dem neuerlichen Einzug der Bush-Administration ins Weiße Haus definitiv
größer geworden zu sein.
Mittels der
Contra-Banden in Miami wird derweil schon mal geübt. Am 20. Juni 2004 bspw.
meldete Reuters, dass am 26. April die cubanische
Küstenwache drei schwer bewaffnete Mitglieder der Miami-Terroristenbande »Comando F4«
aufgegriffen hätten: Hihosvanni Suris
de la Torre, Maximo Pradera
Valdes und Santiago Padron
Quintero. Beschlagnahmt wurden 4 Ak-47 Gewehre, ein
weitreichendes Gewehr mit Zielfernrohr nebst Schalldämpfer, eine Kiste
Gewehrkugeln sowie 3.000,- US-$ Bargeld. In einer Sendung des cubanischen Fernsehens wurde der Fall ausführlich
dargestellt, ebenso wie die Querverbindungen der Terroristen zu offiziellen
US-Stellen und Contras auf Cuba. Paramilitärische Terrortruppen wie »Comando F4«,
»Alpha 66« usw. kommen übrigens
völlig unbehelligt und ausführlichst in TV-Sendungen, Talkshows usw. in
Miami-Sendern zu Wort, wie das cubanische Fernsehen
exemplarisch am 11. Juni 2004 dokumentierte (Quelle: »Diarios de Urgencia;
Resumen Latinoamericano«,
# 461,, 15.06.04)
II. Willfährige
Handlanger, 5. Kolonnen & Dreigroschenjungs in Europa
1.: »ICDC«
Nicht nur die
Terroristen in den Trainingslagern der Sümpfe Floridas profitieren vom neuen
geldregen aus Washington. Von den 59 Millionen sind allein 5 für eine »Internationale Solidaritätskampagne«
reserviert. Ein erklecklicher Teil hiervon ist anscheinend bei Adressaten in
der wunderschönen »Goldene Stadt« gelandet. Denn hier wurde bereits am
18.09.2003 ein »International Committee for Democracy in Cuba – ICDC« (Internationales
Komitee für Demokratie in Cuba) gegründet. Es versteht sich als Folge des im
Juli 2003 in Madrid abgehaltenen internationalen Anti-Cuba-Kongresses
und hat nunmehr »Hauptsitz und
Sekretariat« in Prag.
In der
Gründungserklärung werden als kurzfristig angestrebte Ziele benannt:
·
»Die Unterstützung von Gewissensgefangenen und ihrer Familien in Cuba;
·
die Unterstützung und Förderung des Projektes Varela,
der unabhängigen Bibliotheksbewegung, der unabhängigen Journalisten, der
unabhängigen Arbeiteraktivisten und anderer zivilgesellschaftlichen Gruppen
innerhalb Cubas;
·
der fortgesetzte Druck auf das cubanische
Regime für die Freilassung der politischen Gefangenen und der Eröffnung des
Dialogs zwischen dem Regime und der Opposition; die Schaffung einer
europäischen Stiftung für Demokratie in Cuba;
die Nominierung von Oswaldo Payá
Sardiñas für den Friedensnobelpreis.«
Als langfristige
Ziele werden u.a. benannt:
·
»Die Bildung eines Ausschusses für den Übergang (Transition)
in Cuba, bestehend aus Experten, die an den Übergängen zur Demokratie und
einer Marktwirtschaft in den Ländern Zentral- und Osteuropas beteiligt waren;
·
die Kanalisierung von Kapital und Informationen an die innerhalb Cubas kämpfenden Aktivisten;
·
die Organisation von Reisen von Parlamentariern und Journalisten zu
Treffen mit Repräsentanten der cubanischen
Opposition;
·
die Produktion eines cubanischen
Radio-Nachrichtensenders, gesendet auf Kurzwellenfrequenz über amtliche Networks wie Auslandsradio in Spanien, Radio Prag und
Radio Niederlande;
·
die Organisation von Seminaren über die cubanische
Situation, speziell zu den kritischen Aspekten des Handels, Tourismus und Investionen auf der Insel im Lichte der „Arcos-Prinzipien“;
·
die Sensibilisierung der europäischen und lateinamerikanischen
öffentlichen Meinung zum Thema Cuba;
·
die Schaffung eines Preises, zu verleihen an eine Person oder
Einrichtung für die besten Beiträge zur cubanischen
Freiheit.«
Die Gefährlichkeit dieses europäischen
Brückenkopfes der Konterrevolution liegt nicht nur in ihrer offen
reaktionären Programmatik. Problematischer ist vielmehr die personelle
Zusammensetzung der Gruppe, deren Gründungsmitglieder wie folgt aufgelistet
werden:
·
»Die ehemaligen Präsidenten Vaclav Havel (Tschechische
Republik) und Arpad Göncz (Ungarn);
·
die ehemaligen Premierminister Filip Dimitrov (Bulgarien) und Mart Laar (Estland);
·
die ehemalige US-Außenministerin Madeleine
Albright und der ehemalige deutsche Außenminister Markus Meckel
(DDR);
·
MdEP Cecilia Malmström (Schweden) und Milan Fiegle, gegenwärtiger
Vorsitzender des Slowakischen parlamentarischen Komitees für
Außenbeziehungen;
·
die ehemalige Sowjetdissidentin Elena Bonner (Witwe von Andrej
Sacharow) und der ehemalige polnische Dissident Adam Michnik;
·
der mexicanische Intellektuelle Enrique Krause; der peruanische Schriftsteller Varga Llosa und der ehemalige
Präsident des Internationalen Helsinki-Komitees für Menschenrechte, Karel Schwarzenberg (Tschechische Republik).
Die Mitgliedschaft im ICDC wird im
Laufe des Jahres 2003 anwachsen und eine größere Breite an Intellektuellen
und Führern erreichen« (Quelle: Pressemitteilung ICDC, 18.09.03) Der letzte Satz war keine leere
Drohung: Bei dem vom 16. – 18.September 2004 in Prag stattgefundenen 2.
Kongress dieser Organisation wurde diese illustre Liste noch durch folgende
Personen vervollständigt:
·
»Marcos Aquinis, Argentinien –
Autor;
·
Patricio Alwyn, Chile –
ehemaliger Präsident;
·
Violeta Chamorro, Nicaragua – ehemalige Präsidentin;
·
Ján Figel, Slowakei – Europäischer Beauftragter;
·
André Glucksman, Frankreich –
Philosoph;
·
Jean J. Kirkpatrick, ehemalige US-Boschafterin bei der UNO;
·
Luis Alberto Lacalle, Uruguay –
ehemaliger Präsident;
·
Edward McMillian-Scott, Schotland – MdEP;
·
Luis Alberto Monge Alvarez, Costa Rica – ehemaliger Präsident;
·
Matti
Wuori, Finnland
– MdEP.«
(Quelle: Pressemitteilung »Stiftung Menschen in Bedrängnis«)
Es liegt auf der
Hand, dass wir es hier mit einer höchst potenten »Pressure
Group« zu tun haben, die mittels kaum erschöpfbarer finanzieller Ressourcen
und höchstrangigen personellen Verbindungen ein weltweites Spinnennetz
geknüpft haben. Allein die Ausnutzung der
persönlich-politisch-administrativen Beziehungen konnte diese Gruppe erste
Erfolge erzielen. Hierzu später mehr. Tatsächlich hat sich bereits Radio Prag
zum Sprachrohr des ICDC machen lassen. Ein Blick ins Internet belegt, dass
Radio Prag derzeit regelmäßig entsprechende Beiträge sendet. Beim nächsten
Mausklick ist man übrigens unversehens bei einer maßgeblichen
Bruderorganisation gelandet – der offen terroristischen
Dachorganisation der Miami-Mafia »CANF
– Cuban-American National Foundation«
in Miami...
Die sehr rege Tschechisch-Cubanische Freundschaftsgesellschaft stellte
bereits in einer JHV-Erklärung am 11.02.2004 fest: »In Wahrheit unterstützen sie nur die
Führer der reaktionärsten Kräfte der cubanischen
Emigranten in den USA, die sich der besonderen Sympathie der Regierungskreise
der USA erfreuen und in Komplizenschaft mit ihren Gefolgsleuten in Cuba
von US-Territorium aus terroristische Anschläge und andere illegale
Aktivitäten gegen Cuba organisieren und verüben mit dem Ziel, seine innere
Ordnung zu untergraben; eine weitere Verschärfung der US-Wirtschaftsblockade
fordern, wobei sie sich auf die Bestimmungen des 1996 vom Kongress der USA
verabschiedeten berüchtigten extraterritorialen Helms-Burton-Gesetzes
berufen und ganz offen die Zerstörung der sozialen und staatlichen Ordnung Cubas planen und dabei ganz unverhohlen eine militärische
Intervention der USA in Cuba einkalkulieren.« Die FG verurteilt in dieser
Erklärung entschieden vor allem die Tatsache der Beteiligung durch »gegenwärtige und vormalige
Regierungsbeamte und Parlamentsangehörige der Tschechischen Republik, insbesondere
ihres ehemaligen Präsidenten, Vaclav Havel, der an der Spitze des sogenannten
„Internationalen Komitees Pro Demokratie in Cuba“ steht, und
seiner politischen Verbündeten in der Führung der sogenannten Stiftung
„Menschen in Bedrängnis“ – eine vermeintliche
Nichtregierungsorganisation beim öffentlich-rechtlichen Tschechischen
Fernsehens.«
Zu dem 2. Treffen am 16.-18.09.04 stellt die FG in einer Erklärung vom
25.09.04 u.a. fest:
»Besonders erschwerend ist die
Tatsache, dass dieses Treffen, dessen Ziel es ist, in Widerspruch zu
internationalem Recht die Einmischung in die internen Angelegenheiten eines
Mitgliedslandes der UNO zu intensivieren, mit dem die Tschechische Republik
diplomatische Beziehungen hat, unter der Schirmherrschaft der Regierung in der
Person ihres Außenministers Svoboda und des Senats durch seinen Präsidenten Pithart gestanden hat.« Die Stellungnahme der FG
schildert den hasserfüllten Ton, der die »ICDC«-Konferenz bestimmt hat und
endet mit den klarstellenden Worten: »Keiner
von ihnen hat den Finger gehoben, um die USA schwerer
Menschenrechtsverletzungen in ihren eigenen Gefängnissen anzuklagen, das
Konzentrationslager in Guantánamo eingeschlossen,
wo sich Hunderte von Afghanen, Irakern und Angehörigen dreißig anderer
Nationalitäten befinden. Warum haben sich diese Verteidiger der
Menschenrechte nicht daran gemacht, eine Konferenz zu organisieren, um die
von den Vereinigten Staaten in nahezu allen teilen der Welt im Namen des
Kampfes gegen den Terrorismus begangenen Verbrechen zu verurteilen? Die
Position, die diese Leute in Wirklichkeit vertreten, nimmt ihnen jedes Recht,
im Falle Cuba die Rolle des Richters zu übernehmen. Es gehört sehr viel
Zynismus dazu, für die Sache der Gerechtigkeit, der Freiheit und der
Menschenwürde ins Feld zu ziehen, wenn man selbst dazu beigetragen hat, sie
mit Füßen zu treten. Das aber ist ohne Zweifel das wahre Gesicht der
Oppositionellen der cubanischen Revolution. (...)
Hände weg von Cuba!«
2.: »IGfM«
Auch hier, bei der »Internationalen Gesellschaft für
Menschenrechte« (Zentrale: Frankfurt/M.) ist der Dollarstrom anscheinend
pünktlich eingetroffen. Aus Platzmangel kann hier nicht ausführlich auf
Geschichte und Praxis dieser konterrevolutionären Organisation eingegangen
werden. Zusammengefasst sei darauf verwiesen, dass sich diese Truppe aus
deutschen Altnazis und russischen Nazi-Kollaborateuren rekrutierte und auch
heute noch enge Verbindungen zum rechtsextremistischen Lager pflegt. Sie
unterhält weltweit Kontakte zu rassistischen Banden und Söldnerorganisationen.
1987 wurde die »IGfM«
von der UN-Vollversammlung wegen ihrer Desinformationskampagne gegen die
SWAPO ausdrücklich verurteilt. Sie gehörte zu den aktiven Unterstützern
lateinamerikanischer Terrorregimes wie Pinochet in Chile und den Contras in
Nicaragua. Diese ausgewiesenen »Menschenrechtskämpfer«
also veranstalteten im August 2004 eine Rundreise von José und Laida Carro. Mit der Legende »Arzt und Menschenrechtler«
ausgestattet, wurden die beiden, die tatsächlich Propagandisten der
Miami-Mafia sind (»Jeden Donnerstag
moderiert sie eine Radiosendung von „Radio Martí“«;
»Rheinische Post«; 10.09.04), auf
die Strecke geschickt. Da wurde dann mal wieder die Legende vom »Massengefängnis Cuba« gestrickt und
Cuba ein »Apartheid-Gesundheitssystem«
angedichtet. Parallel wurde die »IGfM«-Kampagne »Sextouristen
für Castros Kasse« durchgeführt. Wie viel US-$ im einzelnen
für diese Aktion als Umsetzung des eingangs genannten Punkt 12 des
Powell-Reports geflossen sind, ist nicht bekannt, allerdings war sie durchaus
erfolgreich. So haben sich überregional mindestens die »Frankfurter Rundschau«, das »Deutsche Ärzteblatt« und die »Rheinische Post« instrumentalisieren
lassen. Die »FR«, die sich
bekanntlich seit einiger Zeit in Besitz einer SPD-Holding befindet, hat den »IGfM«-Hetzartikel
am 08.09.04 gar als Titelstory gebracht und erstmals eine Internetadresse
(die der »IGfM«)
auf S.1 veröffentlicht. Ein Schelm, wer böses dabei denkt... Allerdings sei
auch darauf hingewiesen, dass die hiesige Solidaritätsbewegung vorbildlich
auf diese Kampagne reagiert hat. Es kam, animiert durch das NETZWERK CUBA
e.V. (www.netzwerk-cuba.de), zu einer Flut von sehr
qualifizierten und kämpferischen Leserbriefen an die jeweiligen Redaktionen.
3.: »RoG –
Reporter ohne Grenzen«
Eine weitere
Organisation, die vor allem europaweit tätig ist und sich zeitlich parallel
zur Vorgabe des Powell-Reports medial stark engagiert, sind die »RoG«. »Geheim« berichtete bereits in der
Ausgabe 01/04 über die Hintergründe (»Reporter
ohne Grenzen – eine NGO im Dienste der US-Politik«, R. Fausten).
Aus Platzgründen sei an dieser Stelle ergänzend nur auf das Flugblatt »Was Sie dringend über „Reporter
ohne Grenzen“ wissen sollten« (www.fgbrdkuba.de)
und das Interview mit Nestor Baguer Sánchez-Galarraga »Ich
war der erste Vertreter von „Reporter ohne Grenzen“ in Cuba«
(»Granma Internacional«, 10/2004) verwiesen. Die Tatsache, dass auch diese offen
konterrevolutionäre Organisation eine durchaus erfolgreiche Medienarbeit
betreibt und selbst in linken Medien Einfluss hat, beweist die »ND«-Ausgabe vom 24.11.04: Auf der »Tagesthema«-Seite 2 wird in der PDS -
nahen Zeitung kommentarlos die »RoG«-Propaganda wiedergegeben: »Auch Kuba wird von den RoG zu den zehn
repressivsten Staaten gezählt, was Zensur des Internets angeht. (...) 26
Journalisten säßen im Inselstaat in Haft, weil sie unerwünschte Nachrichten
in das Internet stellten. (...) Kuba und China zählen zu den „größten
Gefängnissen der Welt für Journalisten“, so die Organisation Reporter
ohne Grenzen.« Sag mir, wer Deine Freunde
sind...
III. Aktive
Blockade durch BRD
Der pathologische
Antikommunismus von CDU/CSU und FDP ist allseits bekannt. So wundert es kaum,
dass der CDU/CSU-»Sprecher für
Menschenrechte und Humanitäre Hilfe« in einer Erklärung vom 03.Mai 2004,
also parallel zum Powell-Report und sich, welch Zufall, auf die »RoG« (s.o.)
berufend, zum x-ten Mal Cuba wegen angeblicher Zensur, Unterdrückung der
Meinungsfreiheit etc. angreift. Da will die FDP mithalten und es geifert in
einer Presseerklärung am 30.04.04 der »menschenrechts-politische
Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und stv. Vorsitzende des
Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages«, Rainer Funke: »Fidel Castro Mitglied der
Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen – Ein Skandal!«
Zwar werden keine Personen, sondern Staaten in die jeweiligen UN-Gremien
aufgenommen, aber wen scheren schon Details? Im September setzt dieser höchst
kompetente Herr Löning noch einen drauf und
fabuliert von »Castros Schreckensherrschaft«,
das nicht durch Parlamentarierbesuche verlängert gehöre. Vielmehr müssten die
»mutigen Oppositionellen und
Dissidenten in Kuba unterstützt werden« (Pressemitteilung der
FDP-Fraktion, 09.09.04).
Wo steht in diesem mumienhaften Gruselkabinett die führende Regierungspartei
SPD?
Da findet sich zunächst das »ICDC«-Gründungsmitglied
Markus Meckel in der ersten Reihe wieder. Meckel sitzt für die SPD im Bundestag, ist u.a.
Vorsitzender des Stiftungsrates »Stiftung
zur Aufarbeitung der SED-Diktatur«, Leiter der deutschen Delegation in
der Parlamentarischen Versammlung der NATO und Mitglied im Kuratorium der
Friedrich-Ebert-Stiftung; Träger u.a. des Ordens des Litauischen Großfürsten Gediminas und des Verdienstordens »Marienlandkreuz II. Klasse« der Republik Estland (alle Angaben: website M.Meckel). Dieser Herr
also, der bei der Aufzählung seiner zahlreichen Funktionen die »ICDC«-Trägerschaft verschweigt, setzt
sich dafür aber umso vehementer für eine noch cubafeindlichere
EU-Politik ein und verbreitet die übliche anticubanische
Propaganda: »Im Meinungsaustausch mit
den EU-Botschaftern vor Ort wurde klar, dass es wichtig ist, auch in Europa
den Mythos Fidel Castro mit den Realitäten Kubas zu konfrontieren. (...) Kuba
steht heute wirtschaftlich vor dem Abgrund. Fidel Castro richtet sein Land
heute sichtbar mehr und mehr zugrunde. Neben politischer
Reformen bedarf es wirtschaftlicher Veränderungen. Es muss Aufgabe der EU
sein, dabei mitzuarbeiten. (...) Sie [die „demokratische
Opposition“, hwh] benötigt dringend
moralischen Rückhalt und Unterstützung aus dem Ausland. Insbesondere sollten
sich Menschenrechtsinitiativen in Europa stärker vernetzen, um effektive
Hilfe zu leisten.« (Pressemitteilung der
SPD-Bundestagsfraktion [!], 23.07.03, nach einer Cubareise
des Herrn M., bei der er sich laut Eigenauskunft u.a. mit den Contras Osvaldo Payá und Elizardo Sánchez in der BRD-Botschaft getroffen hat).
Welch Zufall, dass sich diese Aktivitäten und die Wortwahl komplett mit der
Programmatik des »ICDC« und des
Powell-Reports decken...
Neben dieser offen konfrontativen Politik arbeitet die SPD als
Regierungspartei, quasi arbeitsteilig, an der traditionellen
»Konterrevolution auf Filzlatschen«. Die hierfür zuständige
BMZ-Minister
Wieczorek-Zeul schildert diese Politik in einem Beitrag für die »Financial Times
Deutschland« u.a. wie folgt: »Entwicklungspolitik ist manchmal ein
mühsames Geschäft, insbesondere wenn es um politische Veränderung geht.
Natürlich ist ein Wandel in unserem Sinne kein Automatismus. (...) Immer wieder
sind es Entwicklungsprozesse, die als zartes Pflänzchen in der Bevölkerung
ein Umdenken anstoßen. Im Laufe der Jahre entwickelt sich aus diesen Pflanzen
ein ausgewachsener und widerstandsfähiger Baum. Diese Prozesse gilt es durch
gezielte Hilfe zu unterstützen. (...) Entwicklungspolitik ist langfristig
angelegt, ist oft das viel gerühmte Bohren dicker Bretter. Unsere Arbeit
richtet sich an Menschen in einem Land, an ihre Wünsche, Nöte, Sorgen, und
nicht an das politische Kalkül einer Regierung. Wir wissen, dass die
Kubanerinnen und Kubaner Veränderungen wünschen. Deshalb werden wir sie nicht
allein lassen. Wir werden weiter helfen, in beschränktem Umfang und mit dem
bekannten Ziel: Wandel durch Entwicklung. Damit die Menschenrechte in Kuba zu
ihrem Recht kommen.« (»FTD«, 02.05.03)
Während Frau
Ministerin noch per botanischer Sprache die Wünsche, Nöte und Sorgen der cubanischen Bevölkerung gegen deren Regierung
instrumentalisiert, betreibt Kabinettskollege J. Fischer derweil Realpolitik
mit dem selben Ziel. Im Februar 2004 war die
Bundesrepublik bei der XIII. Internationalen Buchmesse Havanna, der
zweitgrößten Buchmesse Lateinamerikas, Länderschwerpunkt. Kurzfristig zogen Fisherman’s Friends die
deutsche Beteiligung zurück und versuchten sich an einer Kulturblockade.
Bekanntlich vergeblich. Es beteiligten sich ohne staatliche Unterstützung 37
Verlage aus der BRD an der Messe. Anscheinend nicht lernfähig oder
–willig, der Herr Außenminister. Wie das »Berliner Büro Buchmesse Havanna«, das unter Schirmherrschaft des
NETZWERK CUBA –Informationsbüro - e.V. den Bruch der Blockade Anfang
2004 erfolgreich organisiert hatte, im Juni mitteilte, will die
Bundesregierung auch die XIV. Buchmesse in Havanna boykottieren. Es ist
absehbar, dass diese Aktion wieder durch die Cuba-Solidaritätsbewegung
zum Flop wird. Allerdings passt sie zu der Meldung vom August 2004, wonach
der DAAD (»Deutscher Akademischer
Austauschdienst«, der unter dem Motto »Wandel
durch Austausch« [s.o.] staatliche Stipendien an deutsche Studierende für
ein Auslandssemester vergibt) seither den akademischen Austausch mit Cuba
boykottiert. Aus einem Telephoninterview mit einem DAAD-Mitarbeiter: »F: Heißt das, in Kuba kommen Ausländer zu Schaden? A: Nein, Kuba ist in dieser Hinsicht ein
Ausnahmefall. Worauf das Embargo des Auswärtigen Amtes zurückzuführen ist und
wie lange das dauert, kann ich Ihnen nicht sagen. (...) F: Ist der „Sonderfall“ Kuba bei
Ihnen im Haus denn diskutiert worden? A: Das durfte eigentlich gar nicht diskutiert werden, das ist verordnet
worden. Wahrscheinlich ist das schon mit dem Hochschulreferat des Auswärtigen
Amtes diskutiert worden. Aber wenn die Leute beim DAAD dann gesagt bekommen
„Nee, ist nicht!“, dann kann man da nichts machen. Es ist aber
schon sehr selten, dass Deutschland so reagiert.«
(»junge Welt«, 31.06.04).
So funktioniert die deutsche Außenpolitik unter Fischer fast so schön wie zu
dessen Frankfurter Zeiten... Und da der Herr Fischer weiß, wie dringend die cubanische Ökonomie auf Deviseneinnahmen durch den
Massentourismus angewiesen ist, werden auch an dieser Flanke subtile
Boykottmaßnahmen wirksam. Wer die »Sicherheitshinweise
Kuba« (Stand: 10/04) auf der website des
Auswärtigen Amtes aufruft, muss erst mal heftig schlucken. Da wird in fasst
jedem Absatz mit Reizworten wie »Vorsicht
geboten, Gewaltverbrechen, Drohung von mehrstündigem Arrest bei Vergessen von
Ausweispapieren, keine Presse- und Meinungsfreiheit und keine Bürgerrechte«
usw. gewarnt. Höhepunkt: »Wer den
Anweisungen bzw. Aufforderungen des Wach- und Sicherheitspersonals nicht
Folge leistet, muss mit Schusswaffengebrauch rechnen.« Abgesehen davon,
dass hier regierungsseitig bewusste Falschinformationen verbreitet werden,
ist das Ziel klar: Das Abschrecken möglichst vieler potentieller Touristen
aus der BRD nach Cuba und damit die aktive Umsetzung der eingangs genannten
Punkte 11 und 12 des Powell-Reports. Der Vollständigkeit halber sei als
Vergleich die website »Sicherheitshinweise Kolumbien« aufgeführt. Während das
Auswärtige Amt Cuba-Interessenten davor warnt, dort
notfalls erschossen zu werden, drohe im Bürgerkriegsland Kolumbien höchstens:
»Nichtbeachtung [von Einreisebestimmungen;hwh] kann zu Schwierigkeiten bis hin zur
Verhaftung und Ausweisung führen«...
IV. UNO und EU
– Schlachtfelder der Diplomatie
Seit 1985 missbrauchen
die jeweiligen US-Administrationen die UN-Menschenrechtskommission mit dem
Ziel, Cuba mittels Verurteilungen wegen angeblicher
Menschenrechtsverletzungen zu isolieren. Diese anticubanischen
Resolutionen fielen 4 mal durch und wurden die anderen Male mit
unterschiedlich hohen Mehrheiten angenommen, natürlich immer auch mittel
massiven Drucks seitens der Yankees gegen abhängige Länder des Trikonts. Ab 1990 ließen die US-Regierungen ihre
Pamphlete nicht mehr durch ihre jeweiligen US-Botschafter/innen, sondern
durch Drittländer wie Tschechien, Uruguay, Peru oder Costa Rica einbringen.
(Eine Chronologie dieser Entwicklung haben Carmen Chinas Salazar und José
Santos Urbina in »Los Derechos Humanos
y la Autodeterminación«, Mexico
2003, erstellt.)
Am 12.08.04 verabschiedete
die UN-Menschenrechtskommission in Genf mit 21 zu 20 Stimmen bei 10
Enthaltungen denkbar knapp wieder einmal eine cubakritische
Resolution, die die USA dieses Mal von Honduras einbringen ließen. Beobachter
kommentierten diesen Vorgang wie folgt: »Bei
der jährlichen Cuba-Debatte in den
UN-Menschenrechtskommission geht es indes um weit mehr als die Lage einzelner
Gefangener. USA-Präsdient Bush erklärte das Thema
zu einer ihm „persönlich wichtigen Angelegenheit“. Roger Noriega,
der USA-Regierungsbeauftragte für die westliche Hemisphäre, formulierte das
weiterreichende Ziel der Abstimmung so: Um Bushs „Initiative für ein
neues Cuba“ Realität werden zu lassen, werde die Regierung „nicht
warten, bis Castro zeigt, dass er an einem Wechsel interessiert ist“,
sie müsse deshalb „den Druck vor allem in Menschenrechtsfragen
verstärken“ Mit den USA und Honduras als Initiator stimmten auch
Deutschland und Großbritannien, Vertreter aus Afrika und Asien, China und
Russland verteidigten Cuba und hoben dessen Errungenschaften vor allem auf
sozialem gebiet hervor.« (Rainer Schultz in »ND«, 17./18.04.04) Auf die Absurdität solcherlei Verurteilung
weist der Cuba-Korrespondent Leo Burghardt in der selben »ND«-Ausgabe
hin, wo er u.a. konstatiert: »Seit 1979
wurden 635 Journalisten in Lateinamerika und der Karibik ermordet. Keiner war
Kubaner, keiner kam in Kuba zu Tode. Täglich verhungern in der Region
Tausende von Kindern, keines in Kuba. George W. Bush unterzeichnete während
seiner Zeit als Gouverneur von Texas 152 Todesurteile. Wer erinnert daran?
Und Guantánamo!« Die Liste ließe sich
unbegrenzt fortsetzen.
Wenige Monate später allerdings, am 28.10.2004, konnte Cuba einen
diplomatischen Triumph erringen. Ihre seit 1992 jährlich eingebrachte
Resolution zur Verurteilung der US-Blockade bei den jeweiligen
UN-Vollversammlungen wurde mit grandiosen 179 Stimmen (von 191
Mitgliedsstaaten) bei 4 Gegenstimmen (USA, Israel, der Inselstaat Palau und die Marshall-Inseln), 1 Enthaltung (Mikronesien) und 7 Abwesenheiten angenommen. Zum
Vergleich: Bei der ersten diesbezüglichen Abstimmung im Jahre 1992 gab es 59
Ja-, und 3 Nein-Stimmen bei 71 Enthaltungen und 46
Abwesenheiten. Hier wird deutlich, welchen tatsächlichen Stellenwert das
unbeugsame Cuba bei den Völkern der Welt, insbesondere im Trikont,
heute besitzt und wie isoliert das US-Imperium in dieser Frage ist.
Nachdem sich die
meisten EU-Länder aus rein taktischen Gründen nicht direkt am US-Überfall auf
den Irak beteiligt hatten, mussten anderweitige Unterwerfungsgesten her. Da kam
ihnen Cuba gerade recht. Im Juni 2003 wurde seitens der EU, vorgeblich als
Antwort auf die im März in Havanna stattgefundenen Prozesse gegen US-Söldner
und Schiffs- sowie Flugzeugentführer, einstimmig eine Verschärfung der Cuba-Blockade beschlossen: »Begrenzung der bilateralen Regierungstreffen auf hoher Ebene;
Ausübung größerer Zurückhaltung bei der Teilnahme von Mitgliedsstaaten zu
kulturellen Veranstaltungen; Einladung von cubanischen
Dissidenten an Nationalfeiertagen der EU-Staaten in deren Botschaften in
Havanna.« (EU-Dok. Nr. 9961/03; 05.06.04) In
einer der zahlreichen Protesterklärungen an die EU-Kommission verwies die FG
BRD-Kuba e.V. - Regionalgruppe Essen darauf, dass die EU mit ihrer Blockade
gegen die UN-Charta vom 26. Juni 1945 verstoßen habe. Schließlich heiße es
dort u.a.: »Artikel 1: Die Vereinten
Nationen setzen sich folgende Ziele: (...) 2. freundschaftliche, auf der
Achtung vor dem Grundsatz der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der
Völker beruhende Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln und andere
geeignete Maßnahmen zur Festigung des Weltfriedens zu treffen., (...) Artikel
2: Die Organisation und ihre Mitglieder handeln im verfolg der im Artikel 1
dargelegten Ziele nach folgenden Grundsätzen: 1. Die Organisation beruht auf
dem Grundsatz der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder. (...)«
Was bestimmte EU-Repräsentant/innen von den Grundsätzen der Vereinten
Nationen halten, nämlich nicht das geringste, wird
an zwei aktuellen Beispielen deutlich.
1. Beispiel: Am 17.10. sahen sich die cubanischen
Behörden gezwungen, mehreren EU-Politikern die Einreise zu verweigern. Der
Verantwortliche für internationale Beziehungen der spanischen ultrarechten
Volkspartei PP, Jorge Moragas und zwei Politiker
der niederländischen Christdemokraten hatten versucht, zusammen mit 2
Mitgliedern der Contra-Gruppierung »Cuba
im Übergang« unverfänglich als Touristen einzureisen und auf Cuba Treffen
mit US-Söldnern durchzuführen. Moragas hatten seine
Pläne vorab in Spanien lauthals verkündet. Ob in seinen Koffern Gelder aus
dem Powell-Report versteckt waren, wurde zwar nicht bekannt. Die
Übereinstimmung mit den eingangs genannten Punkt 11 dieses Drehbuchs liegen
jedoch auf der Hand.
2. Beispiel: Nachdem sich der cubanische
Staatspräsident Fidel Castro Ende Oktober bei einem Unfall den rechten
Oberarm angebrochen sowie die Kniescheibe am linken Bein achtmal gebrochen
war und er sich einer dreistündigen, erfolgreichen Operation unterzogen
hatte, erklärte die zu diesem Zeitpunkt amtierende EU-Verkehrskommissarin bei
einem Treffen mit spanischen Journalisten in Brüssel am 21.10.04: »Wir alle hoffen, dass er so bald wie
möglich stirbt. Ich sage nicht, dass er umgebracht werden soll, ich sage, er
sollte sterben. Und ich hoffe, es noch erleben zu können. Ich bezweifle, dass
er sich zeitlebens noch ändert« Deshalb, so die Vizepräsidentin der
EU-Kommission, sei Castros Tod der einzige Ausweg.« (Quelle: diverse
Agenturmeldungen) Abgesehen von der tiefen moralischen und menschlichen
Verkommenheit, die aus solchen Hasstiraden spricht: Man versuche sich auch
nur annähernd vorzustellen, was passieren würde, wenn sich umgekehrt bspw.
der stellvertretende cubanische Parlamentspräsident
solche Ausfälle gegenüber, sagen wir mal, dem britischen Premierminister
Blair erlaubt hätte. Ob die Kriegsschiffe schon auf dem Weg wären? Nicht
auszuschließen.
Am 17.11.04 schließlich verabschiedete das Europäische Parlament mit 376
gegen 281 Stimmen bei 26 Enthaltungen eine anticubanische
Entschließung*, in der Cuba wieder einmal wegen angeblicher Beschneidung von
Menschenrechten und Meinungsfreiheit verurteilt wurde. Gefordert wird u.a.
die sofortige Freilassung angeblicher »Gewissengefangener«
und verurteilt wird die o.g. Ausweisung der EU-Provokateure Moragas und andere. Ganze drei Mal wird ausdrücklich Osvaldo Payá Sardiñas erwähnt (Einladung ins EP / Punkt 5 der
Erklärung, Ausreisegenehmigung für Payá seitens des
cubanischen Staates als Vorbedingung für etwaige
Standpunktsänderungen der EU / Punkt 6 sowie als direkter Adressat der Entschließung/Punkt
9). Es handelt sich um den selben Herrn, für den das
»ICDC« die Nominierung für den
Friedensnobelpreis fordert. Welch Zufall. Über diesen Herrn, der
augenscheinlich als »Führer« der innercubanischen Konterrevolution aufgebaut wird und der
unter dubiosen Umständen 2003 mit dem EP-Sacharow-Preis
ausgezeichnet wurde, schrieb der für die spanische Vereinigte Linke im EU
sitzende Abgeordnete Pedro Marset-Campos im Sommer
2004 u.a.: »Der Mehrheit der rechten
Fraktionen im Europaparlament ist es gegen den Widerstand der grünen,
sozialdemokratischen und sozialistischen Abgeordneten im vergangenen Jahr
gelungen, den Sacharov-Menschenrechtspreis an den cubanischen Regierungsgegner Oswaldo
Payá zu verleihen. Dabei zeichnete Payá nur aus, Geld und Sachmittel von der
US-Interessenvertretung in Havanna erhalten zu haben, so wie auch die übrigen
Regierungsgegner Cubas. Als Payá
vor dem EU-Parlament schließlich seine Dankesrede hielt, ging er mit keinem
Wort auf die US-Blockade gegen Cuba ein, was beweist, wessen Geistes Kind er
ist.« (»jW«,
21.07.2004)
Wieso dieser Herr (Vorsitzender der sog. »Christlichen
Befreiungsbewegung / MCL« und Initiator des von der EU als Einfallstor
betrachteten »Varela-Projektes«)
der EU-Parlamentmehrheit liebstes Kind ist, wird aus seinen eigenen Aussagen
deutlich: »Wir wissen doch alle, dass
es sich in Cuba um ein System handelt, das auf Gewalt basiert. Darum setzt
das Varela-Projekt an der Basis des bestehenden
Systems an und versucht, es zu verändern. (...) Unternehmensfreiheit ist ein
wichtiges Thema (...). Die fehlende Unternehmensfreiheit ist derzeit der
Hauptgrund für die Armut auf Cuba.« (»jW«,
22./23.06.2002)
Einen völlig absurden Charakter erhält diese EU-Entschließung aufgrund seines
Bezugs auf die Zustände in der US-Basis Guantánamo-Bay:
Unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die EU-Entschließung vom 28.10.04 (»Guantánamo-Häftlinge
haben Recht auf faires Verfahren«) in der Einleitung, 5.
Spiegelstrich,
dessen Adressat definitiv »die
US-Regierung« war, werden in der aktuellen Entschließung die genannten
Forderungen an die cubanische Regierung aufgestellt
»G. unter Hinweis auf die Tatsache,
dass in der Marinebasis Guantánamo noch immer
Hunderte von Häftlingen gefangen gehalten werden, was einen Verstoß gegen die
elementarsten Grundsätze der Menschenrechte darstellt, und unter Hinweis auf
seine einschlägigen Stellungnahmen.« Hä?
Wohlgemerkt geht es
hier nicht um die Vorlage eines subalternen Beamten, erstellt am Freitag Nachmittag kurz vor Feierabend, sondern um einen
ganz bewusst verabschiedeten Beschlusstext der Mehrheit des Europäischen
Parlaments! Raul Wilsterer beschreibt dies in seinem Beitrag »EU verurteilt Kuba – wegen US-Basis
Guantánamo« wie folgt: »Wie aber soll Kuba für die Freilassung der etwa 600 seit Jahren illegal
inhaftierten Gefangenen aus dem Afghanistan-Krieg sorgen? Ratlosigkeit
kursierte im Anschluß an die Abstimmung zu diesem
Punkt, dessen beantragte Streichung ausdrücklich von 392 Parlamentariern bei
279 Gegenstimmen abgelehnt wurde: Ratlosigkeit auch darüber, wie es überhaupt
zur falschen Adressierung der Forderung kommen konnte.«(»jW«,
19.-11.04) Solche durchgeknallten Abgeordneten betreiben Europa- und
Weltpolitik...
Da erscheint es geradezu wie ein Licht in der Finsternis, wenn die
Presseagenturen am 26.11.04 melden, dass Spanien und Cuba ungeachtet dieser
hirnrissigen EU-Politik ihre Beziehungen wieder aufgenommen haben und der cubanische Außenminister Pérez Roque
und der spanische Botschafter auf Cuba, Carlos Alonso
Zaldívar, am 25.11.04 im cubanischen
Außenministerium eine gemeinsame Pressekonferenz gaben, die laut
EU-Diplomaten »eine absolute
Überraschung« sei. Ihrer Einschätzung nach könne »der spanische Vorstoß zu einer Krise in der EU führen« (»ND«, 27./28.11.04).
Abschließend bleibt, daran zu erinnern, dass mit der neuerlichen
Inthronisation von Bush die Lage für Cuba kritischer geworden ist. In der
»Financial Times« vom 9. November stellte »his master’s
voice« Collin Powell klar: »Der Präsident hat nicht vor, die Segel zu streichen oder zurückzurudern.
Es wird eine Fortsetzung seiner Prinzipien, seiner Politik, seiner
Überzeugungen geben.« Diese Politik sei
traditionellerweise »aggressiv beim Anpacken von Herausforderungen und
Aufgaben« und Bush werde »weiter in
diese Richtung gehen«. Die US-Regierung sei zwar zu einem »multilateralen« Herangehen bereit,
werde aber weiterhin allein handeln, »wo
es erforderlich ist«. (zit. n. Rainer Matthias: »Krieg ist keine Option?« in »jW«, 18.11.04)
V. Widerstand und
Solidarität!
Nach einem
mehrstündigen Gespräch hinter verschlossenen Türen zwischen den cubanischen Präsidenten Fidel Castro und seinem
Staatsgast, dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao,
wurde am 22.11.04 u.a. mitgeteilt, beide Seiten teilten »dieselben Befürchtungen über die Entwicklung der internationalen
Lage.« Damit dürfte das Wüten der US-amerikanischen Soldateska im Irak
ebenso gemeint sein, wie die von Powell dargestellten weiteren Optionen der
Bush-Administration inclusive aller denkbaren
Aggressionen gegen Cuba in den kommenden vier Jahren.
»Die Unabhängigkeit Cubas« so wird in der Schlussresolution der europäischen Cuba-Solidaritätsgruppen
in Luxemburg, 20.-21.11.04, festgestellt, »und
alle sozialen Errungenschaften der cubanischen
Gesellschaft sind in Gefahr. Diese Gefahr ist äußerst aktuell (...). Während
seiner Wahlkampagne hat George Bush erklärt: „Ich sorge mich genau so
sehr um Cuba wie um Afghanistan und den Irak“. Er fügte noch hinzu,
dass er sich zum Ziel gesetzt habe, das „Castro-Regime“ zu
stürzen.« Die Delegierten verurteilten die letzten
Verschärfung der Blockade durch die US-Regierung sowie die jüngste
EU-Erklärung. An die Gremien der EU wird appelliert, diese
Positionen »zu ändern und auf allen
Ebenen normale Beziehungen zu Cuba herzustellen, Beziehungen, die auf
gegenseitigem Respekt beruhen.
(...) Wir rufen alle europäischen Regierungen auf, ihren Druck auf die
US-Regierung zu verstärken, damit diese die 5 Cubaner
freilassen, die zu Unrecht als politische Gefangene in US-Gefängnissen
festgehalten werden. Ihr einziges „Verbrechen“ bestand darin,
dass sie terroristische Aktivitäten gegen Cuba bekämpft haben. Auf diesem Weg
fordern wir auch das Besuchsrecht für die Familienangehörigen zu
respektieren. Wir rufen alle Menschen auf, Cuba gegen jede Art von Aggression
zu verteidigen, und wir versichern dem cubanischen
Volk noch einmal unsere Solidarität und unsere Unterstützung.« (Schlussresolution, Luxemburg, 21.11.04) Dem
schließt sich der Autor vollinhaltlich an.
Heinz-W. Hammer, 28.11.04
*: »Lage in Kuba - Entschließung des Europäischen
Parlaments zu Kuba«, P6_TA_PROV(2004)0061. In diesem Papier zitierte
Referenzentschließungen: P5-TA(2004)0379 / DN PE 2004: »Politische Häftlinge auf Kuba freizulassen« vom 22.04.04 undP6_TA(2004)0050
/ TW PE 2004: »Guantánamo-Häftlinge
haben das Recht auf faires Verfahren« vom 28.10.04
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FG-Mitgliedschaft
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Kontakt
Absender:
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An
oder an
Freundschaftsgesellschaft
Freundschaftsgesellschaft
BRD - Kuba e.V.
BRD - Kuba
e.V. , Regionalgruppe Essen
Maybachstraße 159 Im Klipp 23
50670
Köln 45143 Essen
Aufnahmeantrag
Hiermit
beantrage ich die Mitgliedschaft in der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba
e.V.
Name:
Vorname: Anschrift:
…………………………………… …………………………………… ……………………………………
Geburtsdatum:
Beruf: Sprachkenntnisse:
…………………………………… …………………………………… ……………………………………
Telefon und Telefax:
Mobiltelefon: e-mail-Adresse:
Tel:
……………………………… …………………………………… ……………………………………
Fax:
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Datum: …………………………….. Unterschrift:
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Einzugsermächtigung
Hiermit ermächtige ich die Freundschaftsgesellschaft BRD -
Kuba e.V., den von mir zu entrichtenden monatlichen Mitgliedsbeitrag von
o
10,00
Euro (Förderbeitrag)
o
7,00 Euro
(Normalbeitrag)
o
3,00 Euro
(reduzierter Beitrag)
o
1,00 Euro
(Beitrag nur
für Jugendliche bis 18 Jahre)
sowie eine zusätzliche Spende in Höhe von
o einmalig
o jährlich
o monatlich
zu Lasten des Kontos:
ê
Konto-Nr.:
BLZ:
Name der Bank:
…………………………………… …………………………………… ……………………………………
Name des
Kontoinhabers: ……………………………………………………………………………………………………
bis auf Widerruf einzuziehen,
und zwar:
o
jährlich
o
halbjährlich
o
vierteljährlich
Ort/ Datum:
....................................................... Unterschrift:
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